Geringe OP-Erfahrung für Patienten ein Risiko

Dortmund.   Klinikpatienten sind nach Ansicht von Experten unnötigen Todesrisiken bei Operationen ausgesetzt, weil Reformen zur Qualitätsverbesserung im Gesundheitswesen blockiert werden. „In Krankenhäusern mit wenig Erfahrung steigt das Sterberisiko bei Operationen dramatisch an“, sagte der Klinikexperte Marcel Weigand der WR. Je häufiger dagegen ein Eingriff in einer Klinik durchgeführt werde, desto besser sei das Behandlungsergebnis für den Patienten, so der Projektmanager des von der Bertelsmann-Stiftung betriebenen Gesundheitsportals „Weisse Liste“. Auch der „Qualitätsmonitor 2017“ der AOK weist auf diesen Zusammenhang hin.

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Klinikpatienten sind nach Ansicht von Experten unnötigen Todesrisiken bei Operationen ausgesetzt, weil Reformen zur Qualitätsverbesserung im Gesundheitswesen blockiert werden. „In Krankenhäusern mit wenig Erfahrung steigt das Sterberisiko bei Operationen dramatisch an“, sagte der Klinikexperte Marcel Weigand der WR. Je häufiger dagegen ein Eingriff in einer Klinik durchgeführt werde, desto besser sei das Behandlungsergebnis für den Patienten, so der Projektmanager des von der Bertelsmann-Stiftung betriebenen Gesundheitsportals „Weisse Liste“. Auch der „Qualitätsmonitor 2017“ der AOK weist auf diesen Zusammenhang hin.

Weigand bemängelt, dass Kontrollen zum Schutz der Patienten viel zu lasch gehandhabt würden und zuständige Aufsichtsgremien untätig blieben. So müsse die seit über zehn Jahren gesetzlich verankerte Mindestmengenregelung für planbare Operationen in Krankenhäusern nicht nur erweitert, sondern endlich konsequent befolgt werden.

Auch das NRW-Gesundheitsministerium fordert zur Verbesserung der Behandlungsqualität einheitliche Standards für Kliniken.

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