Wahljahr 2021

Bundestagswahl: So funktioniert die Fünf-Prozent-Hürde

Bundestagswahl: Sicherheitsbehörden auf Manipulationsversuche vorbereitet

Bundestagswahl: Sicherheitsbehörden auf Manipulationsversuche vorbereitet

Die Bundestagswahl könnte Ziel möglicher Manipulationen aus dem In- und Ausland sein. Besonders Akteure im Cyberraum stehen unter Beobachtung. Bundesinnenminister Horst Seehofer appelliert an die Bürger, "aufmerksam und aufgeklärt" mit Falschinformationen umzugehen.

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Berlin  Was bedeutet die Fünf-Prozent-Hürde bei der Bundestagswahl? Was muss man zur Definition der Sperrklausel fürs Parlament wissen?

  • Am 26. September wird in Deutschland ein neuer Bundestag gewählt
  • Doch nicht alle Parteien, die bei der Bundestagswahl antreten, schaffen es ins Parlament
  • Schuld daran ist die Fünf-Prozent-Hürde

53 Parteien haben bei der Bundestagswahl im September die Chance, in den Deutschen Bundestag einzuziehen. Doch nur einigen von ihnen wird der Sprung ins Parlament gelingen. Dafür sorgt die Fünf-Prozent-Hürde.

Die sogenannte Sperrklausel – besser bekannt als Fünf-Prozent-Hürde – soll eine zu starke Zersplitterung des Parlaments verhindern. Sie besagt, dass eine Partei für den Sprung in den Bundestag mindestens fünf Prozent der Zweitstimmen bekommen muss. Ohne diese Regelung wären deutlich mehr Parteien im Parlament vertreten und die Regierungsbildung würde sich noch schwieriger gestalten.

Trotz Fünf-Prozent-Hürde ins Parlament – so geht es:

Doch auch Parteien, die an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern, können im Bundestag vertreten sein. Dafür muss eine Partei mindestens drei Direktmandate gewinnen, also in drei Wahlkreisen die meisten Erststimmen erzielen. Zudem sind einige Parteien, die nationale Minderheiten vertreten, von der Sperrklausel ausgenommen.

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