Elternbrief an CDU und FDP

Düsseldorf.   21 Elternverbände werfen CDU und FDP in einem offenen Brief vor, Stimmung gegen die schulische Inklusion behinderter Kinder zu machen. Das Thema werde im Wahlkampf skandalisiert, heißt es in dem Schreiben an Armin Laschet (CDU) und Christian Lindner (FDP). Kinder und Jugendliche mit Behinderung würden oft als Kostenverursacher und „Störer von Schulfrieden und Bildung“ dargestellt.

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21 Elternverbände werfen CDU und FDP in einem offenen Brief vor, Stimmung gegen die schulische Inklusion behinderter Kinder zu machen. Das Thema werde im Wahlkampf skandalisiert, heißt es in dem Schreiben an Armin Laschet (CDU) und Christian Lindner (FDP). Kinder und Jugendliche mit Behinderung würden oft als Kostenverursacher und „Störer von Schulfrieden und Bildung“ dargestellt.

„Sie zeichnen geradezu katastrophische Bilder, benutzen bedrohliche Metaphern“, heißt es in dem Schreiben. „Nie berichten Sie von den vielen positiven Beispielen in gut funktionierenden inklusiven Schulen.“ Zwar seien auch die Eltern „noch lange nicht zufrieden“ mit dem Stand der Inklusion, doch fehlten seitens der Spitzenkandidaten konstruktive Vorschläge.

Lindner und Laschet hatten wiederholt eine mangelhafte Umsetzung der Inklusion beklagt. Sie sprachen sich dafür aus, Kinder nur dann an Regelschulen zu unterrichten, wenn genügend Personal und Geld vorhanden seien.

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