Epidemie

Coronavirus: Test bei Armin Laschet (CDU) - Ergebnis negativ

Armin Laschet war Hauptredner eines hochkarätig besetzten „Politischen Salons“ der Unternehmerin Alexandra Oetker, an dem mehrere Spitzenvertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien teilnahmen.

Armin Laschet war Hauptredner eines hochkarätig besetzten „Politischen Salons“ der Unternehmerin Alexandra Oetker, an dem mehrere Spitzenvertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien teilnahmen.

Foto: Federico Gambarini / dpa

Düsseldorf.  Negativ getestet: Armin Laschet muss nicht in Quarantäne. Der NRW-Ministerpräsident hatte Kontakt zum infizierten FDP-Politiker Graf Lambsdorff.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) muss nicht in Quarantäne. Wie unsere Redaktion aus Regierungskreisen erfuhr, hat sich der Regierungschef auf das Coronavirus testen lassen. Das Ergebnis: Keine Ansteckung. Laschet kann in dieser Krise also weiter die Fäden in der Hand behalten und muss nicht 14 Tage zuhause bleiben. Am Montagabend hatte der 59-jährige bei einem gesetzten Abendessen in Berlin nach Informationen unserer Redaktion Kontakt mit dem positiv auf das Coronavirus getesteten FDP-Bundestagsabgeordneten Alexander Graf Lambsdorff.

Laschet war Hauptredner eines hochkarätig besetzten „Politischen Salons“ der Unternehmerin Alexandra Oetker, an dem mehrere Spitzenvertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien teilnahmen.

Lambsdorff befindet sich seit Donnerstagmorgen in Quarantäne

Alle Gäste, die sich intensiver mit Lambsdorff unterhalten hatten, sollten sich nach bisherigen Behörden-Maßstäben vorsichtshalber einem Corona-Test unterziehen. Laschet und der FDP-Politiker hatten nach der Erinnerung von Teilnehmern sogar zwischenzeitlich miteinander die Plätze getauscht.

Lambsdorff befindet sich seit Donnerstagmorgen in Quarantäne. Auch seine Bundestagsmitarbeiter wurden zunächst nach Hause geschickt. Die Berliner Behörden wollen nun entscheiden, welche Kontaktpersonen Lambsdorffs sich ebenfalls in Quarantäne begeben müssen.

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