Lockdown

Corona in NRW: Laschet schließt längeren Lockdown nicht aus

Archivbild. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sieht noch keine Zeichen für ein Ende des aktuellen Lockdowns.

Archivbild. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sieht noch keine Zeichen für ein Ende des aktuellen Lockdowns.

Düsseldorf.   NRW-Ministerpräsident warnt in einem Medienbericht vor einer ernsten Pandemie-Lage. Eine Verlängerung des Lockdowns sei nicht auszuschließen.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) stimmt die Bevölkerung auf einen längeren Corona-Lockdown ein. „Völlig klar: Die Lage ist sehr ernst. Es wäre falsch, jetzt etwas auszuschließen“, sagte der Bewerber für den CDU-Bundesvorsitz dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstag) auf die Frage, ob die Einschränkungen schlimmstenfalls bis Ostern gelten.

Frühestens ab Sonntag (17. Januar) werde es ein „realistisches Bild“ von den Corona-Infektionszahlen geben, womit auch das Geschehen der Feiertage abgebildet werde, sagte Laschet gegenüber der Zeitung. Derzeit sei auch noch nicht bekannt, wie sich das mutierte Virus aus Großbritannien auf die Infektionslage auswirke. Zudem wurde jüngst auch eine weitere Mutation aus Südafrika in NRW bestätigt.

 

Wie geht's weiter mit dem Lockdown? Beratungen am 25. Januar

Bund und Länder hatten einen verschärften Lockdown mit Schulschließungen und strengeren Kontaktbeschränkungen bis zunächst 31. Januar beschlossen. Am 25. Januar wollen die Ministerpräsidenten erneut beraten.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte jüngst laut Medienberichten gewarnt, „Deutschland steht vor acht bis zehn sehr harten Wochen“. Die Kanzlerin zeigte sich dabei vor allem durch die nun auch in Deutschland festgestellten Mutationen des Coronavirus alarmiert.

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Laschet appellierte zugleich an das Personal von Kliniken und Pflegeheimen, sich impfen zu lassen. „Die Impfbereitschaft gerade bei Pflegekräften ist noch zu niedrig. Das muss deutlich besser werden.“ (dpa)

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