Berlin/Washington. Donald Trump ist der 45. Präsident der USA. Wer ist der mächtigste Mann der Welt? Was muss man über den US-Präsidenten alles wissen?

  • Donald Trump will als US-Präsident im Amt bestätigt werden: Es wäre die letzte Amtszeit des 74-Jährigen
  • Dazu tritt er gegen den demokratischen Herausforderer und früheren Vize-Präsidenten Joe Biden an
  • Doch wer ist eigentlich Donald Trump? Woher kommt seine Familie? Was muss man alles über ihn wissen?

US-Präsident Donald Trump polarisiert. Im November tritt er bei der US-Wahl für eine zweite Amtszeit gegen seinen demokratischen Konkurrenten Joe Biden an. Wer ist der mächtigste Mann der Welt? Wir klären die wichtigsten Fragen.

Wie heißt Donald Trump mit vollem Namen?

Der US-amerikanische Unternehmer, Entertainer und seit Januar 2017 45. Präsident der Vereinigten Staaten heißt mit vollem Namen Donald John Trump. Lesen Sie hier: Das sind die wichtigsten Termine der US-Wahl 2020.

Wie alt ist Donald Trump?

Donald Trump wurde am 14. Juni 1946 im New Yorker Stadtteil Queens geboren. 2020 feierte er seinen 74. Geburtstag.

Donald Trump- Schräge Fotomomente

In seinem ersten Jahr als US-Präsident hat Donald Trump mit vielen Konventionen gebrochen – und mit seinem Verhalten für viel Aufsehen gesorgt. Das ging gleich gut los am Tag seiner Vereidigung: Als die Trumps am 20. Januar 2017 am Weißen Haus ankommen, um mit den Obamas vor der Zeremonie Tee zu trinken, lässt der künftige Präsident seine Frau Melania einfach stehen und geht schon mal die Stufen hinauf.
In seinem ersten Jahr als US-Präsident hat Donald Trump mit vielen Konventionen gebrochen – und mit seinem Verhalten für viel Aufsehen gesorgt. Das ging gleich gut los am Tag seiner Vereidigung: Als die Trumps am 20. Januar 2017 am Weißen Haus ankommen, um mit den Obamas vor der Zeremonie Tee zu trinken, lässt der künftige Präsident seine Frau Melania einfach stehen und geht schon mal die Stufen hinauf. © REUTERS | Jonathan Ernst
Eine der letzten Amtshandlungen des noch amtierenden Präsidenten Barack Obama und der scheidenden First Lady Michelle: der nächsten First Lady Melania das Gefühl geben, willkommen zu sein. Das Bild, das dabei entstand, sprach für viele Betrachter Bände.
Eine der letzten Amtshandlungen des noch amtierenden Präsidenten Barack Obama und der scheidenden First Lady Michelle: der nächsten First Lady Melania das Gefühl geben, willkommen zu sein. Das Bild, das dabei entstand, sprach für viele Betrachter Bände. © REUTERS | REUTERS / JONATHAN ERNST
War da was? Beim ersten Staatsbesuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel beim neuen US-Präsidenten am 17. März 2017 ist auf Videos vom Fototermin im Oval Office deutlich zu hören, wie die deutsche Regierungschefin Trump fragt, ob er fürs Foto Hände schütteln wolle. Tump schien Merkel zu ignorieren, dieses Bild sorgte für viel Aufsehen, nicht nur in Deutschland. Trump erklärte später, er habe Merkels Frage nicht gehört. Dass er ihr nicht die Hand geben wollte, war tatsächlich eine Überinterpretation vieler Medien – die beiden hatten sich an dem Tag bereits mehrmals Hände geschüttelt.
War da was? Beim ersten Staatsbesuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel beim neuen US-Präsidenten am 17. März 2017 ist auf Videos vom Fototermin im Oval Office deutlich zu hören, wie die deutsche Regierungschefin Trump fragt, ob er fürs Foto Hände schütteln wolle. Tump schien Merkel zu ignorieren, dieses Bild sorgte für viel Aufsehen, nicht nur in Deutschland. Trump erklärte später, er habe Merkels Frage nicht gehört. Dass er ihr nicht die Hand geben wollte, war tatsächlich eine Überinterpretation vieler Medien – die beiden hatten sich an dem Tag bereits mehrmals Hände geschüttelt. © REUTERS | REUTERS / JONATHAN ERNST
In den ersten Monaten seiner Präsidentschaft machte Donald Trumps eigenwillige Art, Hände zu schütteln, viele Schlagzeilen. Dass es noch eigenwilliger geht, bewiesen die Teilnehmer des Asean-Gipfels im philippinischen Manila dem US-Präsidenten. Sie haben den ganz besonderen Asean-Handshake. Und der stellte Trump zunächst vor mittelgroße Probleme.
In den ersten Monaten seiner Präsidentschaft machte Donald Trumps eigenwillige Art, Hände zu schütteln, viele Schlagzeilen. Dass es noch eigenwilliger geht, bewiesen die Teilnehmer des Asean-Gipfels im philippinischen Manila dem US-Präsidenten. Sie haben den ganz besonderen Asean-Handshake. Und der stellte Trump zunächst vor mittelgroße Probleme. © REUTERS | Jonathan Ernst
Schließlich hatte es aber auch Trump verstanden.
Schließlich hatte es aber auch Trump verstanden. © REUTERS | REUTERS / JONATHAN ERNST
Für viel Spott nicht nur in den sozialen Medien sorgte ein Bild, dass bei Donald Trumps erster Auslandsreise als US-Präsident im saudi-arabischen Riad entstand: Bei der Eröffnungszeremonie für das „Globale Zentrum für den Kampf gegen extremistische Ideologie“ legten Trump (in Begleitung von First Lady Melania), der saudische König Salman bin Abdulaziz al-Saud (2.v.l.) und Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi (l.) ihre Hände auf eine leuchtende Kugel. Das Bild könne sehr gut als Beleg für Verschwörungstheorien herhalten, witzelten viele Twitterer.
Für viel Spott nicht nur in den sozialen Medien sorgte ein Bild, dass bei Donald Trumps erster Auslandsreise als US-Präsident im saudi-arabischen Riad entstand: Bei der Eröffnungszeremonie für das „Globale Zentrum für den Kampf gegen extremistische Ideologie“ legten Trump (in Begleitung von First Lady Melania), der saudische König Salman bin Abdulaziz al-Saud (2.v.l.) und Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi (l.) ihre Hände auf eine leuchtende Kugel. Das Bild könne sehr gut als Beleg für Verschwörungstheorien herhalten, witzelten viele Twitterer. © picture alliance / abaca | dpa Picture-Alliance / AA/ABACA
Gar nicht lustig fanden viele das, was Trump am 23. Mai 2017 nach seinem Besuch in der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem im Gästebuch hinterließ.
Gar nicht lustig fanden viele das, was Trump am 23. Mai 2017 nach seinem Besuch in der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem im Gästebuch hinterließ. © REUTERS | Jonathan Ernst
„Es ist eine große Ehre, mit all meinen Freunden hier zu sein – so fantastisch + werde es nie vergessen“, schrieb Trump, nachdem er mit Gattin Melania einen Kranz niedergelegt hatte. Viele hielten die Wortwahl Trumps dieses Ortes und Anlasses für völlig unangemessen.
„Es ist eine große Ehre, mit all meinen Freunden hier zu sein – so fantastisch + werde es nie vergessen“, schrieb Trump, nachdem er mit Gattin Melania einen Kranz niedergelegt hatte. Viele hielten die Wortwahl Trumps dieses Ortes und Anlasses für völlig unangemessen. © REUTERS | POOL New
Unangemessen ist auch eine treffende Beschreibung für Donald Trumps Aussage im Angesicht der französischen Première Dame Brigitte Macron:„Sie sind wirklich gut in Form“, sagte der 71-Jährige, als er im Juli 2017 zum ersten Mal die 64-jährige Frau des damals 39 Jahre alten französischen Präsidenten Emmanuel Macron (r., mit Melania Trump, 47) traf. Weite Teile der politisch interessierten Menschheit erlebten ein schweren Fall von Fremdscham.
Unangemessen ist auch eine treffende Beschreibung für Donald Trumps Aussage im Angesicht der französischen Première Dame Brigitte Macron:„Sie sind wirklich gut in Form“, sagte der 71-Jährige, als er im Juli 2017 zum ersten Mal die 64-jährige Frau des damals 39 Jahre alten französischen Präsidenten Emmanuel Macron (r., mit Melania Trump, 47) traf. Weite Teile der politisch interessierten Menschheit erlebten ein schweren Fall von Fremdscham. © REUTERS | POOL New
Unglaube und Spott waren verbreitete Reaktionen, als Präsident Trump am 21. August 2017 ohne Schutzbrille in die Sonne blickte, um die Sonnenfinsternis über den USA zu beobachten. First Lady Melania hatte auf die unzähligen Warnungen gehört und sah sich das Himmelsphänomen mit Schutzbrille an.
Unglaube und Spott waren verbreitete Reaktionen, als Präsident Trump am 21. August 2017 ohne Schutzbrille in die Sonne blickte, um die Sonnenfinsternis über den USA zu beobachten. First Lady Melania hatte auf die unzähligen Warnungen gehört und sah sich das Himmelsphänomen mit Schutzbrille an. © picture alliance / abaca | dpa Picture-Alliance / Sachs Ron/CNP/ABACA
Er ist kein eleganter Mann, soviel ist klar. Schon mehrfach haben Bilder wie dieses das Netz erfreut: Twitterer machen sich mit großem Vergnügen über die ungeschickte Haltung des Präsidenten beim Trinken lustig.
Er ist kein eleganter Mann, soviel ist klar. Schon mehrfach haben Bilder wie dieses das Netz erfreut: Twitterer machen sich mit großem Vergnügen über die ungeschickte Haltung des Präsidenten beim Trinken lustig. © REUTERS | REUTERS / KEVIN LAMARQUE
Kein bisschen witzig fanden die meisten Trumps Auftritt in Puerto Ricos Hauptstadt San Juan, nachdem Hurrikan Maria das Außengebiet der USA verwüstet hatte. Der US-Präsident traf auf Bewohner und warf Küchenrollen in die Menge, als wären es Basketbälle.
Kein bisschen witzig fanden die meisten Trumps Auftritt in Puerto Ricos Hauptstadt San Juan, nachdem Hurrikan Maria das Außengebiet der USA verwüstet hatte. Der US-Präsident traf auf Bewohner und warf Küchenrollen in die Menge, als wären es Basketbälle. © REUTERS | REUTERS / JONATHAN ERNST
Der US-Präsident verabschiedete sich von Menschen in dem in weiten Teilen zerstörten Gebiet mit „have a good time“ – „schöne Zeit euch noch“.
Der US-Präsident verabschiedete sich von Menschen in dem in weiten Teilen zerstörten Gebiet mit „have a good time“ – „schöne Zeit euch noch“. © REUTERS | REUTERS / JONATHAN ERNST
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Wo wohnt Donald Trump?

Der offizielle Hauptwohnsitz von Donald Trump ist seit Oktober 2019 in Palm Beach im US-Bundesstaat Florida. Dort bewohnt er das herrschaftliche Anwesen Mar-a-Lago.

Der Trump Tower in New York: Bis 2019 der Hauptwohnsitz der Familie Trump.
Der Trump Tower in New York: Bis 2019 der Hauptwohnsitz der Familie Trump. © dpa | Jason Szenes

Zuvor war der private Wohnsitz der Trump-Familie der Trump Tower in New York. Der Umzug nach Florida hat pragmatische Gründe: Donald Trump muss dort deutlich weniger Steuern zahlen. Die meiste Zeit verbringt Donald Trump im Weißen Haus in Washington, dem Regierungssitz der US-Präsidenten.

Was für eine Schuldbildung hat Donald Trump?

Donald Trump galt in seiner Schulzeit auffällig. Sein Vater schickte ihn daher im Alter von 13 Jahren auf ein Privatinternat, die „New York Military Academy“. Dort machte Trump besonders durch seine sportlichen Leistungen auf sich aufmerksam.

Für sein Studium der Wirtschaftswissenschaften ging Trump 1964 zunächst an die Fordham University, eine private Universität in New York City. Zwei Jahre später wechselte er an die Wharton School in Philadelphia. 1968 schloss Trump dort seinen Bachelor ab.

Wer sind die Eltern von Donald Trump?

Donald Trumps Vater war der New Yorker Immobilienunternehmer Frederick „Fred“ C. Trump (1905 – 1999). Seine Mutter die schottische Fischerstochter Mary Anne MacLeod (1912 – 2000).

Fred C. Trump wurde als Sohn deutscher Einwanderer in New York geboren. Zusammen mit seiner Mutter Elisabeth Trump gründete der zu diesem Zeitpunkt noch nicht volljährige Fred C. Trump 1925 die Immobilienfirma „Elizabeth Trump & Son“. Daraufhin baute er erste Häuser, die meisten im New Yorker Stadteil Queens. Fred C. Trump baute in seinem Leben insgesamt mehr als 27.000 Apartments.

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Donald Trumps Mutter, Mary Anne MacLeod, wuchs in ärmlichen Verhältnissen in Schottland auf. Mit 17 Jahren wanderte sie 1930 nach New York aus, kurze Zeit später lernte sie Fred C. Trump kennen, den sie 1936 heiratete. Das Paar hatte fünf Kinder.

Wer ist Donald Trumps Frau?

Donald Trumps Ehefrau ist seit dem 22. Januar 2005 die slowenisch-amerikanische Melania Trump, geboren am 26. April 1970 als Melanija Knavs. Lesen Sie hier: Das sind die Ehefrauen an der Seite von Donald Trump.

Donald Trumps dritte Ehefrau: First Lady Melania Trump.
Donald Trumps dritte Ehefrau: First Lady Melania Trump. © dpa | Evan Vucci

Melania Trump wuchs in der Kleinstadt Sevnica in Slowenien auf. Nach ihrem Schulabschluss 1989 studierte sie an der Universität Ljubljana Architektur – brach das Studium aber bereits nach einem Jahr ab. Schon im Alter von 16 Jahren sammelte sie erste Erfahrungen als Model, arbeitete danach als Laufsteg-Model in Mailand, Paris und Madrid.

1995 holte sie der Model-Agent Paolo Zampolli nach New York, wo Melania Trump für seine Agentur arbeitete. Im September 1998 lernte sie auf einer Party den Milliardär Donald Trump kennen, den sie 2005 heiratete.

Mit der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten ist Melania Trump seit dem 20. Januar 2017 die 47. First Lady der Vereinigten Staaten. Wie viel Einfluss hat Melanie auf den US-Präsidenten? Eine neue Biografie über Melania Trump sorgt in den USA für viel Aufsehen.

Wer sind die Kinder von Donald Trump?

US-Präsident Donald Trump hat insgesamt fünf Kinder. Mit seiner ersten Ehefrau Ivana Zelníčková Winklmayr hat er die Söhne Donald Trump Jr. (*1977) und Eric Frederick Trump (*1984) sowie die Tochter Ivana Marie „Ivanka“ Trump (*1981).

Mit seiner zweiten Ehefrau, die amerikanische Schauspielerin Marla Maples, hat er eine Tochter: Tiffany Trump (*1993).

Tiffany und Eric Trump unterstützen Vater Donald

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    2006 wurde Donald und Melania Trumps Sohn Barron William Trump geboren. Lesen Sie hier: Was bedeutet das Leben als Präsidentensohn?

    Hat Donald Trump Geschwister?

    Donald Trump hat vier Geschwister. Seine Schwester Maryanne Trump Barry (*1937) war Richterin am Berufungsgericht des 3. Bundesgerichtskreises der USA. Maryanne Trump Barry drohte ihrem Bruder Donald: „Ich werde dich platt machen“.

    Maryanne Trump Barry, Donald Trumps ältere Schwester, war Richterin am Berufungsgericht des 3. Bundesgerichtskreises der USA.
    Maryanne Trump Barry, Donald Trumps ältere Schwester, war Richterin am Berufungsgericht des 3. Bundesgerichtskreises der USA. © dpa | Julie Jacobson

    Sein älterer Bruder Fred Trump Jr. (1938 – 1981) starb im Zuge seiner Alkoholsucht im Alter von 43 Jahren an Herzversagen.

    Trumps ältere Schwester Elizabeth Trump Grau (*1942) hat auf Führungsebene bei der Chase Manhattan Bank gearbeitet.

    Donald Trumps jüngerer Bruder Robert Trump (1948 – 2020) arbeitete als Manager in der Unternehmensgruppe seines Bruder. Er starb im August 2020 im Alter von 71 Jahren. In einer Mitteilung des Weißen Hauses erklärte Donald Trump: „Er war nicht nur mein Bruder, er war mein bester Freund.“

    Das ist die Trump-Familie

    Drei Ehen und fünf Kinder: Donald Trump blickt auf eine wechselhafte Familiengeschichte zurück. Wir zeigen die neue First Family (v.l.n.r.): Eric Trump mit Ehefrau Lara Yunaska, Donald und Melania Trump mit Sohn Barron, Vanessa Kay Haydon und Ehemann Donald Trump Jr. mit Tochter Kai Madison und Sohn Donaldo John III, Ivanka Trump mit Ehemann Jared Kushner und Tiffany Trump.
    Drei Ehen und fünf Kinder: Donald Trump blickt auf eine wechselhafte Familiengeschichte zurück. Wir zeigen die neue First Family (v.l.n.r.): Eric Trump mit Ehefrau Lara Yunaska, Donald und Melania Trump mit Sohn Barron, Vanessa Kay Haydon und Ehemann Donald Trump Jr. mit Tochter Kai Madison und Sohn Donaldo John III, Ivanka Trump mit Ehemann Jared Kushner und Tiffany Trump. © Reuters | Brenden McDermid
    Trumps dritte Ehefrau Melania ist die neue First Lady. Doch politisch aktiv wird sie wohl nicht. Bereits im Wahlkampf hielt sich das Ex-Model im Hintergrund. Spott erntete sie für einen geschönten Lebenslauf sowie ihre Rede beim Parteitag der Republikaner, die in großen Teilen einer Rede von Ex-First Lady Michelle Obama glich.
    Trumps dritte Ehefrau Melania ist die neue First Lady. Doch politisch aktiv wird sie wohl nicht. Bereits im Wahlkampf hielt sich das Ex-Model im Hintergrund. Spott erntete sie für einen geschönten Lebenslauf sowie ihre Rede beim Parteitag der Republikaner, die in großen Teilen einer Rede von Ex-First Lady Michelle Obama glich. © imago | Future Image
    Melania präsentiert sich als elegante Frau und wirkt zurückhaltender als ihr 24 Jahre älterer Ehemann. Sie hat aber angekündigt, sich etwa gegen Cyber-Mobbing einsetzen zu wollen.
    Melania präsentiert sich als elegante Frau und wirkt zurückhaltender als ihr 24 Jahre älterer Ehemann. Sie hat aber angekündigt, sich etwa gegen Cyber-Mobbing einsetzen zu wollen. © REUTERS | YURI GRIPAS
    Die First Lady wird mit dem gemeinsamen Sohn Barron in den kommenden Monaten ins Weiße Haus einziehen. Zur Zeit leben beide noch im Penthouse des Trump Towers in New York, damit der Junge nicht mitten im Schuljahr umziehen muss.
    Die First Lady wird mit dem gemeinsamen Sohn Barron in den kommenden Monaten ins Weiße Haus einziehen. Zur Zeit leben beide noch im Penthouse des Trump Towers in New York, damit der Junge nicht mitten im Schuljahr umziehen muss. © dpa | Michael Reynolds
    Im Juni 2017 zogen First Lady Melania und ihr gemeinsamer Sohn Barron in ihr neues Heim in Washington ein. Donald Trump ist nicht mehr Strohwitwer im Weißen Haus.
    Im Juni 2017 zogen First Lady Melania und ihr gemeinsamer Sohn Barron in ihr neues Heim in Washington ein. Donald Trump ist nicht mehr Strohwitwer im Weißen Haus. © REUTERS | YURI GRIPAS
    Vom kommenden Schuljahr an wird Barron dann die St. Andrew’s Episcopal School in Potomac im Bundesstaat Maryland besuchen, eine private Schule etwa 30 Kilometer vom Weißen Haus entfernt.
    Vom kommenden Schuljahr an wird Barron dann die St. Andrew’s Episcopal School in Potomac im Bundesstaat Maryland besuchen, eine private Schule etwa 30 Kilometer vom Weißen Haus entfernt. © imago/ZUMA Press | Olivier Douliery
    Barron Trump ist das einzige Kind Trumps mit Ehefrau Melania und der jüngste Spross im Stammbaum. Der Elfjährige wird von seinem Vater „Little Donald“ genannt. Er wird als jüngster Junge seit John F. Kennedy Jr. im Weißen Haus und damit im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit aufwachsen. Dank ihm dürften die Amerikaner den Präsidenten Trump zumindest teils auch in einer Vaterrolle erleben.
    Barron Trump ist das einzige Kind Trumps mit Ehefrau Melania und der jüngste Spross im Stammbaum. Der Elfjährige wird von seinem Vater „Little Donald“ genannt. Er wird als jüngster Junge seit John F. Kennedy Jr. im Weißen Haus und damit im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit aufwachsen. Dank ihm dürften die Amerikaner den Präsidenten Trump zumindest teils auch in einer Vaterrolle erleben. © imago | ZUMA Press
    Ivanka Trump, Tochter aus der Ehe mit Ex-Frau Ivana, gilt als engste Vertraute des Präsidenten. Einige Medien bezeichnen sie wegen des großen Einflusses als „wahre First Lady“. Das Ex-Model ist offizielle Beraterin ihres Vaters und hat ein eigenes Büro im Weißen Haus. Im Rennen ums Weiße Haus soll sie sowohl beim Rausschmiss von Wahlkampf-Manager Corey Lewandowski als auch bei der Wahl eines Kandidaten für das Vizepräsidentenamt entscheidend mitgewirkt haben.
    Ivanka Trump, Tochter aus der Ehe mit Ex-Frau Ivana, gilt als engste Vertraute des Präsidenten. Einige Medien bezeichnen sie wegen des großen Einflusses als „wahre First Lady“. Das Ex-Model ist offizielle Beraterin ihres Vaters und hat ein eigenes Büro im Weißen Haus. Im Rennen ums Weiße Haus soll sie sowohl beim Rausschmiss von Wahlkampf-Manager Corey Lewandowski als auch bei der Wahl eines Kandidaten für das Vizepräsidentenamt entscheidend mitgewirkt haben. © REUTERS | KEVIN LAMARQUE
    Obwohl die „First Daughter“ als Verfechterin von Frauenrechten gilt, hielt sie nach den frauenfeindlichen Kommentaren ihres Vaters zu ihm und drängte ihn zu einer moderateren Haltung, etwa beim Thema Elternzeit. Zudem half sie, im Wahlkampf Frauen für Trump zu mobilisieren. Die Ehefrau von Jared Kushner – das Paar hat drei gemeinsame Kinder – betreibt eine eigene Modelinie. Sie studierte Wirtschaftswissenschaften.
    Obwohl die „First Daughter“ als Verfechterin von Frauenrechten gilt, hielt sie nach den frauenfeindlichen Kommentaren ihres Vaters zu ihm und drängte ihn zu einer moderateren Haltung, etwa beim Thema Elternzeit. Zudem half sie, im Wahlkampf Frauen für Trump zu mobilisieren. Die Ehefrau von Jared Kushner – das Paar hat drei gemeinsame Kinder – betreibt eine eigene Modelinie. Sie studierte Wirtschaftswissenschaften. © REUTERS | REUTERS / MIKE SEGAR
    Im Rahmen eines internationalen Gipfels zur Stärkung von Frauen traf Ivanka auf Bundeskanzlerin Angela Merkel.
    Im Rahmen eines internationalen Gipfels zur Stärkung von Frauen traf Ivanka auf Bundeskanzlerin Angela Merkel. © REUTERS | POOL
    Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn, dürfte zu einer weiteren Schlüsselfigur werden und mit Frau Ivanka das neue Power-Ehepaar in Washington bilden. Donald Trump hat seinen Schwiegersohn zu seinem einflussreichsten Berater ernannt. Er soll als Senior Adviser ins Weiße Haus kommen. Kushner wird den Plänen nach eng mit Trumps Stabschef Reince Priebus und dem Chefstrategen im Weißen Haus, Steve Bannon, zusammenarbeiten.
    Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn, dürfte zu einer weiteren Schlüsselfigur werden und mit Frau Ivanka das neue Power-Ehepaar in Washington bilden. Donald Trump hat seinen Schwiegersohn zu seinem einflussreichsten Berater ernannt. Er soll als Senior Adviser ins Weiße Haus kommen. Kushner wird den Plänen nach eng mit Trumps Stabschef Reince Priebus und dem Chefstrategen im Weißen Haus, Steve Bannon, zusammenarbeiten. © dpa | Andrew Gombert
    Außenpolitische Reden Trumps im Wahlkampf trugen angeblich Kushners Handschrift, auch bei den Überlegungen, nach der Wahl ein Trump-Medienunternehmen aufzubauen, war der jüdische Herausgeber der Wochenzeitung „New York Observer“ beteiligt. Die „New York Times“ taufte ihn den „de facto Wahlkampf-Manager“.
    Außenpolitische Reden Trumps im Wahlkampf trugen angeblich Kushners Handschrift, auch bei den Überlegungen, nach der Wahl ein Trump-Medienunternehmen aufzubauen, war der jüdische Herausgeber der Wochenzeitung „New York Observer“ beteiligt. Die „New York Times“ taufte ihn den „de facto Wahlkampf-Manager“. © REUTERS | REUTERS / KEVIN LAMARQUE
    Der 36-Jährige hielt zudem den Draht zu einflussreichen Figuren wie Ex-Außenminister Henry Kissinger, Abgeordnetenhaus-Sprecher Paul Ryan, Medienmogul Rupert Murdoch und zum früheren Verwaltungsratschef des konservativen Senders Fox News, Roger Ailes. Kushner, der aus einer Familie wohlhabender Demokraten stammt, gilt als höflich, zurückhaltend und bescheiden und könnte damit auch ein Gegengewicht zu Trump bilden, der im Wahlkampf oft aufbrausend und großspurig auftrat.
    Der 36-Jährige hielt zudem den Draht zu einflussreichen Figuren wie Ex-Außenminister Henry Kissinger, Abgeordnetenhaus-Sprecher Paul Ryan, Medienmogul Rupert Murdoch und zum früheren Verwaltungsratschef des konservativen Senders Fox News, Roger Ailes. Kushner, der aus einer Familie wohlhabender Demokraten stammt, gilt als höflich, zurückhaltend und bescheiden und könnte damit auch ein Gegengewicht zu Trump bilden, der im Wahlkampf oft aufbrausend und großspurig auftrat. © Getty Images | DOD
    Donald Trump Jr. (l.) und Eric, die beiden Söhne aus Trumps erster Ehe mit Ivana, und Brüder von Ivanka, mischten im Wahlkampf kräftig mit. Die Brüder haben leitende Positionen im Unternehmen ihres Vaters. Einige Beobachter vermuten, dass sie die Geschäfte übernehmen werden, sobald sich ihr Vater Donald Trump ganz dem Alltag im Weißen Haus widmet.
    Donald Trump Jr. (l.) und Eric, die beiden Söhne aus Trumps erster Ehe mit Ivana, und Brüder von Ivanka, mischten im Wahlkampf kräftig mit. Die Brüder haben leitende Positionen im Unternehmen ihres Vaters. Einige Beobachter vermuten, dass sie die Geschäfte übernehmen werden, sobald sich ihr Vater Donald Trump ganz dem Alltag im Weißen Haus widmet. © REUTERS | REUTERS / CARLO ALLEGRI
    Eric Trump machte Furore, als er ein Foto von seinem ausgefüllten Wahlzettel über Twitter verschickt hatte und damit gegen ein New Yorker Gesetz verstieß. Folgende Worte fügte er hinzu: „Es ist eine unglaubliche Ehre, meinen Vater zu wählen. Er wird hervorragende Arbeit für die USA leisten! #MakeAmericaGreatAgain.“ Er löschte das Foto kurze Zeit später von seinem Twitter-Account.
    Eric Trump machte Furore, als er ein Foto von seinem ausgefüllten Wahlzettel über Twitter verschickt hatte und damit gegen ein New Yorker Gesetz verstieß. Folgende Worte fügte er hinzu: „Es ist eine unglaubliche Ehre, meinen Vater zu wählen. Er wird hervorragende Arbeit für die USA leisten! #MakeAmericaGreatAgain.“ Er löschte das Foto kurze Zeit später von seinem Twitter-Account. © dpa | Andrew Gombert
    Eric Trump ist mit der TV-Produzentin Lara Yunaska verheiratet.
    Eric Trump ist mit der TV-Produzentin Lara Yunaska verheiratet. © imago | UPI Photo
    Donald Trump Jr. trat wie sein Bruder ebenfalls vor das Rednerpult auf dem Nominierungsparteitag in Cleveland und mischte im Wahlkampf kräftig mit. Der Familienvater hat ...
    Donald Trump Jr. trat wie sein Bruder ebenfalls vor das Rednerpult auf dem Nominierungsparteitag in Cleveland und mischte im Wahlkampf kräftig mit. Der Familienvater hat ... © imago | ZUMA Press
    ... mit dem Model Vanessa Kay Haydon fünf gemeinsame Kinder. Diese Aufnahme zeigt das Paar mit Tochter Kai Madison.
    ... mit dem Model Vanessa Kay Haydon fünf gemeinsame Kinder. Diese Aufnahme zeigt das Paar mit Tochter Kai Madison. © imago | ZUMA Press
    Tiffany Trump ist die 23-jährige Tochter Trumps aus seiner zweiter Ehe mit Marla Maples. Die 23-jährige steht ihrem Vater angeblich weniger nah als dessen andere Kinder und war von allen Trump-Kindern im Wahlkampf am wenigsten sichtbar. Doch auch ...
    Tiffany Trump ist die 23-jährige Tochter Trumps aus seiner zweiter Ehe mit Marla Maples. Die 23-jährige steht ihrem Vater angeblich weniger nah als dessen andere Kinder und war von allen Trump-Kindern im Wahlkampf am wenigsten sichtbar. Doch auch ... © REUTERS | REUTERS / CARLO ALLEGRI
    ... sie hielt beim Parteitag in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio eine Rede. Im Mai erhielt sie ihren Abschluss an der Universität Pennsylvania nach einem Studium der Soziologie und Urbanistik.
    ... sie hielt beim Parteitag in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio eine Rede. Im Mai erhielt sie ihren Abschluss an der Universität Pennsylvania nach einem Studium der Soziologie und Urbanistik. © REUTERS | REUTERS / BRIAN SNYDER
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    Vermögen: Wie viel Geld hat Donald Trump?

    Die Seite Vermögen-Magazin schätzt das Vermögen von Donald Trump auf umgerechnet 1,76 Milliarden Euro. Ein Bericht der „New York Times“ sorgte für Aufsehen: Er lieferte Enthüllungen über Trump, die Steuern – und seine Eltern.

    Sein jährliches Gehalt als US-Präsident beläuft sich laut dem Vermögen-Magazin auf 395.000 Dollar.

    Wie lange dauert die Amtszeit von Trump?

    Donald Trump ist seit seiner Amtseinführung am 20. Januar 2017 der 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Die Amtszeit eines Präsidenten beträgt vier Jahre. Somit endet Donald Trumps Amtszeit planmäßig am 20. Januar 2021. Trump möchte eine zweite Amtszeit antreten. Sein Konkurrent ist der Demokrat Joe Biden. Was man über die US-Wahl 2020 wissen muss.

    In seinem Amt als US-Präsident wurde Trump mehrmals für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Ein norwegischer Parlamentsabgeordneter lobte Trumps Engagement für das Abkommen zwischen den Vereinten Arabischen Emiraten und Israel.

    In welchen Filmen und Serien hat Donald Trump mitgespielt?

    Schon lange bevor Donald Trump zum Präsidenten gewählt wurde, trat er als Schauspieler in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen auf. Oft waren es allerdings nur kurze Auftritte, in denen er meist sich selber spielte. Seine bekannteste Serie war die Reality-Show „The Apprentice“ (deutsch: Der Lehrling).

    Die Show, in der Kandidaten um einen Job in einem von Trumps Unternehmen kämpfen, moderierte er von 2004 bis 2015. Aufsehen erregte das Format 2017: Eine ehemalige Show-Teilnehmerin verklagte Donald Trump wegen Belästigung.

    In Spielfilmen hatte er oft kurze Gastauftritte, so zum Beispiel in dem Kultfilm „Kevin – Allein in New York“, der Fortsetzung von „Kevin – Allein zu Haus“, und in der Komödie „Ein Chef zum Verlieben“ mit Sandra Bullock und Hugh Grant. Der kanadische Fernsehsender CBC hat die Szene mit Donald Trump in der Kevin-Fortsetzung herausgeschnitten.

    Für seine Nebenrolle in der Komödie „Mein Geist will nur das Eine...“ erhielt Donald Trump 1991 den Spottpreis „Goldene Himbeere“ als schlechtester Nebendarsteller.

    Wie ist Donald Trumps Verhältnis zu Twitter?

    Donald Trump nutze den Kurznachrichtendienst Twitter erstmals 2009 – vornehmlich für Werbezwecke für sein eigenes Unternehmen. Mit seiner ersten Präsidentschaftskandidatur 2016 stieg die zahl seiner Follower enorm.

    Trump ist dafür bekannt, auf Twitter und anderen sozialen Netzwerken oft falsche Aussagen zu verbreiten. Auch während der Corona-Krise verbreitete Trump offensichtlich falsche Informationen. Twitter und Facebook gingen daher gegen Trump vor.

    Warum ist die Haut von Donald Trump so orange?

    Über die ungewöhnliche orangene Hautfarbe von Donald Trump gibt es viele Spekulationen. Verbringt der US-Präsident zu viel Zeit auf der Sonnenbank? Nutzt er Selbstbräuner?

    Auf einer Rede 2019 nahm Trump dazu Stellung: Energiesparbirnen seien Schuld. „Das Licht ist mies. Ich sehe immer orange aus. Und ihr auch. Das Licht ist wirklich das Letzte“, sagte er vor republikanischen Abgeordneten in Baltimore. Nicht nur über den Hautteint des US-Präsidenten wird regelmäßig spekuliert: auch Trumps Haare sorgen in sozialen Netzwerken für Verwirrung. (dmt)

    Donald Trump gegen Joe Biden: Alles zur US-Wahl 2020