Berlin. In der Corona-Krise scheinen sich Verschwörungstheoretiker und Judenhasser zu ergänzen. Jeden Tag gibt es zwei bis drei Straftaten.

Judenfeindlichkeit gewinnt in der Corona-Pandemie an Aufmerksamkeit. Verschwörungsideologen stellen Juden oder vermeintliche Juden wie Rockefeller, Rothschild, Soros oder Bill Gates als Drahtzieher der Krise dar – „rechtsextremistische Agitatoren wiederum nutzen die Corona-Pandemie, um diese in den verschwörungstheoretischen Mythos einer jüdischen Weltverschwörung einzubetten“, heißt es in einem am Montag vom Kölner Bundesamt für Verfassungsschutz online gestellten „Lagebild“ zum Antisemitismus.