Berlin. Sicherheitsbehörden haben Clan-Chef Ibrahim Miri schon einmal abgeschoben und er kam wieder. So soll es aber nicht nochmal laufen.

Für einen Clanchef flog er standesgemäß. Mit dem „Learjet“ ging es in den Libanon. Für die unfreiwillige Buchung soll Ibrahim Miri zahlen. Die Ausländerbehörde in Bremen will ihm die Kosten seiner Abschiebung am Samstagmorgen in Rechnung stellen. Das ist gesetzlich geregelt, in der Praxis aber oft schwer einzutreiben. Wie es heißt, geht es um 65.000 Euro, in Miris Fall um die Hälfte – ein zweiter Häftling war an Bord.