Die letzten Malocher im Ruhrgebiet II

40 000 Beschäftigte im deutschen Straßenbau

Asphalt hält nicht unbegrenzt, Mittelstreifen auch nicht. Der Straßenbau bleibt deshalb eine Branche mit Zukunft.   Foto: Bernd Lauter/WAZ Fotopool

Asphalt hält nicht unbegrenzt, Mittelstreifen auch nicht. Der Straßenbau bleibt deshalb eine Branche mit Zukunft. Foto: Bernd Lauter/WAZ Fotopool

Foto: WAZ FotoPool

Diese Berufsgruppe wird auch in Zukunft dringend gebraucht: Autobahnen sind Dauerbaustellen – jedes Auto macht den Asphalt unmerklich mürbe. Und jeder Lkw mit Hänger richtet so viel Schaden an wie 60 000 Pkw. Da ist der nächste Einsatz programmiert.

Straßenbauer sind auch echte „Malocher“, sie teilen aber nicht das Schicksal der Bergleute und Stahlarbeiter: Sie verschwinden nicht in den Geschichtsbüchern.

Das ­deutsche Bundesfern­straßennetz gehört mit über 50 000 Kilometern Autobahnen und Bundesstraßen zu den dichtesten Europas. Allein die Instandhaltung wird noch vielen Straßenbauern Arbeit bescheren. Das aktuelle Werk von Dirk Schneider und seinen Kollegen an der A 40 dürfte etwa 20 Jahre halten.

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ermittelte für das Jahr 2010 bundesweit 40 000 Beschäftigte im Straßenbau. 1999 waren es 50 000.
Der Frauenanteil liegt bei kaum messbaren 0,6 Prozent.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (1) Kommentar schreiben