Corona-Podcast #27

Herdenimmunität: Kinder und Jugendliche impfen oder nicht?

Lesedauer: 2 Minuten

Essen.  Um eine Herdenimmunität im Kampf gegen Corona zu erreichen, müssten Kinder und Jugendliche geimpft werden. Aber ist das auch wirklich sinnvoll?

Der Trend in der Uniklinik Essen entwickelt sich weiter positiv, deshalb wird auch ab dem ersten Juni wieder der Normalbetrieb in der Klinik aufgenommen. Wie Prof. Dittmer berichtet müssen mittlerweile alle Covid-19-Intensivpatienten beatmet werden.

Mit der Journalistin Julia Neikes spricht der Chef-Virologe der Uniklinik Essen auch über die Risiken der Impfung von Kindern und Jugendlichen. Hierbei müsse ganz genau – gerade bei Kindern – hingeschaut werden, um die Risiken abwägen zu können. Gleichzeitig betont Dittmer jedoch auch, dass eine Herdenimmunität nur dann möglich sei, wenn auch Jugendliche und Kinder gegen das Corona-Virus geimpft werden würden. Dabei geht es auch um die Entstehung und Verbreitung von neuen Mutationen des Virus.

Impfprogramme für Entwicklungsländer

Ein weiteres Thema dieser Folge von „Das Corona-Update für NRW“ ist die Studie von Professor Drosten und welche Erkenntnisse dadurch noch einmal untermauert werden konnten. So ist zum Beispiel klar geworden, dass infizierte Menschen, obwohl sie noch keine Symptome aufweisen, dennoch andere Menschen mit dem Coronavirus infizieren können.

Außerdem wird über die möglichen Nebenwirkungen des RNA-Impfstoffes von Biontech gesprochen. Diese seien in der Regel gut zu behandeln und bei rechtzeitiger Erkennung auch ohne Folgeschäden für den Patienten.

Weitere Themen sind unter anderem Impfprogramme für Entwicklungsländer, der Einfluss von Impfungen auf einen Antigen- bzw. PCR-Test und die Erklärung, dass SARS-CoV-2 keinen Ursprung im Labor hat.

Hier gibt es das Corona-Update für NRW

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