Corona-Podcast #43

Corona-Impfung: Keine Langzeit- oder Spätfolgen für Geimpfte

| Lesedauer: 2 Minuten

Essen.  Prof. Dittmer erklärt in dieser Folge des Corona-Updates für NRW unter anderem, warum die Angst vor Spätfolgen durch die Impfung unnötig ist.

In der Debatte um Corona-Impfungen und die Sorge mancher Menschen vor möglichen Langzeit- oder auch Spätfolgen kann Virologe Prof. Ulf Dittmer beruhigen: Spätfolgen durch die Corona-Impfung gebe es nicht, das sei ein "Missverständnis", sagt der Chefvirologe der Uniklinik Essen – und erklärt, warum das so ist. Die seltenen Nebenwirkungen, die sich nun bei den Corona-Impfstoffen gezeigt haben, seien nicht mit den Auswirkungen einer schweren Corona-Infektion zu vergleichen.

Ende der Pandemie im Frühjahr?

Im Gespräch mit der Journalistin Julia Neikes klärt Prof. Dittmer auch darüber auf, wie lange sich Impfstoffe überhaupt im Körper aufhalten. Außerdem gebe es keine Veränderung der DNA durch eine Impfung und auch die Spike-Proteine, die bei RNA-Impfstoffen verwendet werden, können keine Menschen mit Covid-19 infizieren, so der Virologe.

Im Verlauf des Gesprächs geht es auch um die sogenannten Booster-Impfungen, also die Auffrisch-Impfungen. Eine aktuelle Studie zeige, dass es wohl sinnvoll sei, eine heterologe Impfung zu machen. Dabei sollte nach Möglichkeit nicht mehr der gleiche RNA-Impfstoff, wie bei der Zweitimpfung verwendet werden, so Dittmer.

Weitere Themen dieser Ausgabe von „Das Corona-Update für NRW“ sind eine neue Checkliste zur Gefahreneinschätzung durch Corona in Innenräumen, die aktuelle Infektionslage und ein mögliches Ende der Pandemie im kommenden Frühjahr. Dabei müsse jedoch geschaut werden, wie sich die Impfsituation und das Virus selbst gerade in den kommenden Monaten verhält und entwickelt, so Prof. Dittmer.

Hier gibt es das Corona-Update für NRW

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