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WhatsApp: Beliebte Funktion fällt weg – Nutzer irritiert

WhatsApp: Diese drei Tricks muss man kennen

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Berlin.  WhatsApp streicht die beliebte Export-Funktion und sorgt damit für Verwirrung. Nutzer fragen sich: Was steckt hinter dieser Aktion?

  • Wer sein Handy wechselte, konnte Chats aus WhatsApp exportieren und ziemlich einfach auf das neue Gerät übertragen
  • Doch das geht nun nicht mehr – zumindest in Deutschland: Ohne Ankündigung hat der Messenger die Export-Funktion entfernt
  • Nutzer reagieren in den sozialen Netzwerken irritiert
  • Grund für die Entfernung könnte ein Patentstreit sein

Handy verloren, WhatsApp gelöscht – es gibt einige Gründe, warum es Sinn ergibt, seine liebgewonnen Chatverläufe ab und an zu speichern. Und bei der Messenger-App war das bisher auch erstaunlich einfach.

Nun hat WhatsApp die Export-Funktion aber einfach abgeschafft – zumindest in der neuesten, in Deutschland herunterladbaren Version des Dienstes, der zu Facebook gehört.

Bisher konnte man mit dem Feature bis zu 40.000 Nachrichten extern speichern. Sogar die Medien, die im Chat ausgetauscht wurden, konnten exportiert werden. User bekamen den Verlauf per E-Mail im .txt-Format. Das hat je nach Umfang des Chats durchaus mal ein bisschen gedauert. Irgendwann kam aber die Nachricht an.

Export-Feature bei WhatsApp abgeschafft – wegen Rechtsstreit?

Wer nun Sorge hat, das alles verloren geht, sollte das Handy mal weg sein – Fotos vom Enkel, die ersten Nachrichten mit dem Partner, besoffen verschickte Nacktfotos, muss aber nicht unnötig besorgt sein.

Auch wenn es das Export-Feature nicht mehr gibt, kann man seine Chats zumindest noch immer speichern, in dem man ein Backup macht. Seine Chatverläufe kann man so sowohl auf WhatsApp, als auch bei Google Drive, beziehungsweise bei iOS-Geräten in iCloud, sichern.

Das sind vier Alternativen zu WhatsApp
Das sind vier Alternativen zu WhatsApp

Facebook gab bisher keine offizielle Erklärung zur Abschaffung des Features. Möglicherweise gibt es aber einen Zusammenhang mit einem Patentstreit zwischen Facebook und Blackberry, wie „Golem.de“ vermutet.

Die kanadische Firma hatte im vergangenen Dezember den Rechtsstreit vor dem Landgericht München gewonnen. Dabei ging es unter anderem um ein Patent zum Verschicken von Chatverläufen.

WhatsApp – Mehr zum Messenger

WhatsApp hat kürzlich bereits den Ärger der Windows-Phone-Besitzer auf sich gezogen, da der Messenger-Dienst den Support für den Smartphone-Hersteller Ende Dezember eingestellt hat. WhatsApp hatte zudem Anfang Dezember das Verschicken von Newslettern durch Unternehmen verboten, was ebenfalls zu Ärger bei den Betroffenen führte.

(lhel)

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