USA droht Sprühsahne-Engpass zu Weihnachten

Chicago.  Leere Supermarktregale, Warnhinweise und aufgeregte Zeitungsartikel mit Überschriften wie „Keine Panik“: In den USA droht ein Engpass an Schlagsahne die Backtraditionen vieler Familien vor Weihnachten zu torpedieren.

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Leere Supermarktregale, Warnhinweise und aufgeregte Zeitungsartikel mit Überschriften wie „Keine Panik“: In den USA droht ein Engpass an Schlagsahne die Backtraditionen vieler Familien vor Weihnachten zu torpedieren.

Weil es landesweit kaum noch „Whipped Cream“ in der Sprühdose zu kaufen gibt, rät der Schlagsahne-Hersteller Conagra Brands bereits zu Hamsterkäufen. „Wir empfehlen, die Sahne früh zu kaufen“, sagte Lanie Friedman, Sprecherin des Chicagoer Unternehmens, zur Zeitung „Chicago Tribune“. Conagra ist mit seiner „Reddi wip“ der größte Produzent von Schlagsahne in den USA, das verzehrfertige Milcherzeugnis kam 1948 auf den US-Markt. Das Problem betrifft jedoch alle Hersteller. Im August war eine chemische Fabrik in Florida bei einer Explosion zerstört worden, ein Mann starb. Seitdem stockt die Auslieferung von Lachgas – und das wird nicht nur für medizinische Zwecke verwendet, sondern auch zum Aufschäumen von Schlagsahne.

Supermarktketten wie Market Basket haben bereits auf den Angebotsmangel reagiert. Auf Zetteln am Kühlregal informiert das Unternehmen seine Kunden darüber, dass der Ausfall der Lachgaslieferung die Sahne-Produktion behindere. Die Kette hofft, dass ein Import von Lachgas aus Europa den Engpass noch vor Weihnachten entschärfen könnte.

Doch ob die Sahne-Produktion tatsächlich kurzfristig wieder anläuft, ist ungewiss. Conagra rechnet damit, erst ab Februar 2017 wieder lieferfähig zu sein.

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