Gewitter

Turbulenzen: Flieger von Kate und William muss umdrehen

Kate und William besteigen die Maschien der Royal Air Force. Ein Flug nach Islamabad musste abgebrochen werden.

Kate und William besteigen die Maschien der Royal Air Force. Ein Flug nach Islamabad musste abgebrochen werden.

Foto: PETER NICHOLLS / dpa

Berlin.  Da kam auch die Maschine der Royal Air Force nicht durch: Kate und William erlebten in der Luft über Pakistan heftige Turbulenzen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Fünf Tage sind Prinz William und Herzogin Kate in Pakistan – neben vielen schönen Begegnungen und Erlebnissen wird ihnen wohl vor allem ein Ereignis des vierten Tages der Reise in Erinnerung bleiben. Auf dem Flug nach Islamabad erlebten sie eine nicht gerade angenehme Überraschung.

Die Maschine der Royal Air Force flog neben dem adeligen Paar auch Medienvertreter und Sicherheitspersonal von Lahore zurück in die pakistanische Hauptstadt – 25 Minuten Flugzeit, schnell erledigt.

Theoretisch. Denn heftige Unwetter sorgten dafür, dass die britische Reisegruppe nicht wie geplant ruckzuck in Islamabad landen konnte – zwei Stunden blieb die Maschine in der Luft, ehe sie doch wieder zum Ursprungsort zurückkehrte. Die Maschine wurde dann geräumt.

Kate und William: 25-Minuten Flug in Pakistan führt ins Gewitter

Der britischen Journalistin Rebecca English zufolge, die das Paar auf ihrer ersten Pakistan-Reise begleitet, habe der Pilot versucht, inmitten „schrecklicher Blitze und Turbulenzen“ auf zwei verschiedenen Flughäfen zu landen.

Wenige der Mitreisenden hätten je so schlimme Turbulenzen erlebt. William habe sich bei den mitreisenden Journalisten anschließend erkundigt, ob es allen gut gehe und gescherzt, dass er geflogen sei, schrieb English auf Twitter.

William und Kate hatten am Donnerstag am vierten Tag ihres fünftägigen Besuchs in Pakistan die östliche Kultur-Metropole Lahore besucht. Das Paar nahm an einer Geburtstagsfeier in einem Waisenhaus teil, spielte Cricket mit Teilen des Nationalteams und besichtigte die historische Badshahi-Moschee aus dem 17. Jahrhundert.

Für Freitag standen noch Termine in Islamabad auf dem Programm, bevor das Paar nach Großbritannien zurückkehren wollte. Die gesamte Reise des royalen Paars stand unter strengen Sicherheitsvorkehrungen.

Besuch in Lahore: Moschee und Cricket

Kate trug bei dem Besuch in der Moschee eine türkisfarbene traditionelle pakistanische Kurta, ein langes kleidähnliches Oberteil mit dazugehöriger Hose sowie eine Dupatta - ein in Südasien beliebter Schleier in der Art eines langen und breiten Schals.

Laut der Zeitung „Dawn“ besichtigten William und Kate die Moschee und den Innenhof, bevor sie sich einer Diskussion mit religiösen Führern über die Förderung interreligiöser Harmonie anschlossen. Sie hätten sich auch Koran-Rezitationen angehört.

Die Badshahi-Moschee und ein angrenzendes Fort zählen zu den wichtigsten Touristenattraktionen in Lahore. Die Stadt selbst mit geschätzten elf Millionen Einwohnern gilt als die Kulturhauptstadt des Landes mit zahlreichen Kulturstätten, Kunstgalerien, Theatern und einem Museum aus britischer Zeit.

Pakistan bemüht sich um die Stärkung des Tourismus

Das Paar war bei seiner Ankunft in Lahore vom Gouverneur und dem Ministerpräsidenten der zentralen Provinz Punjab empfangen worden. Pakistanische Regierungsvertreter zeigten sich am Donnerstag optimistisch, dass die königliche Reise dem südasiatischen Land helfe, nach Jahren islamistischen Terrors sein Image als friedliche Nation wiederherzustellen und die einst blühende Tourismusindustrie wiederzubeleben. „Wir hoffen, dass die Welt Pakistan als friedliche Nation sieht“, sagte Informationsminister Firdous Ashiq Awan.

Das Paar besichtigte zudem eines von Premierminister Imran Khan finanziertes Krebskrankenhaus. Damit folgt William den Spuren seiner Mutter Prinzessin Diana, die die Klinik auf ihren Reisen Ende der 1990er Jahre besucht hatte.

Herzogin Kate soll kürzlich ihre Assistentin gefeuert haben. Zumindest laut Medienberichten. Vor wenigen Wochen feierte ihr Sohn Prinz George bereits seinen sechsten Geburtstag. Viele sorgen sich, ob die königliche Familie an Streitereien, Umzügen und Trennungen zerbricht. (ses/dpa)

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben