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„The Voice“: Party-Eklat von Bastian bringt Sido in Rage

Alice Merton: "Das wird mein cooler Spruch für "The Voice"
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Berlin.  Erst zeigt Sido wenig Verständnis für die nächtlichen Eskapaden seines Talents, dann sorgt er für eine weitere „The Voice“-Premiere.

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Schon in den vorangegangenen Sendungen hat Sido bewiesen, dass er wohl der härteste Coach in der Geschichte von „The Voice of Germany“ ist, seitdem das Format 2010 begann. Auch am Donnerstagabend lässt der Rapper es wieder knallen. Doch dieses Mal ist der Rapper ziemlich sauer. Er wird deutlich. Auch unter den Fans sorgt das für Diskussionen. Doch zunächst von Anfang an - wie kam es zu dem Eklat?

Mit „Too Good At Goodbyes“ von Sam Smith teilt er seine Teammitgliedern Denis Henning und Bastian Springer eine gefühlvolle Ballade zu, die auch eine gewisse Stimmgymnastik fordert.

Schon dabei fällt auf: Man weiß nicht, was die beiden zu dieser Songauswahl denken. Denn ein Einspieler, bei dem die Talente erklären, wie sie ihren Song finden, ihn das erste Mal mit Coach üben und der sie kurz vor dem Auftritt zeigt, fehlt gänzlich. War das Material zu schlecht, um es zu senden?

„The Voice“: Sido schmeißt Talent raus – Das muss man wissen:

  • Bastian hat bei „The Voice“ auf der Bühne zugegeben, dass er trinken war
  • Seine Stimme war angeschlagen
  • Daraufhin ermahnte ihn Sido und ließ das eigentlich bessere Talent fliegen

„The Voice“: Sido ärgert sich

Versiert singen Denis und Bastian die Nummer. „Danke, dass ich meinen Coach-Kollegen mal wieder zeigen konnte, was ich für Granaten im Team habe!“, erklärt Sido erstmal seine Kollegen.

Das sind alle Gewinner von "The Voice of Germany"
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Doch als Kritik aufkommt, dass Bastian gesanglich nicht ganz so sicher wirkte, ärgert sich der Rapper: „Ich glaube, er war saufen!“ Sein Schützling gibt zu: „Tee und Honig“. Doch darauf lässt es der 38-Jährige nicht beruhen. „Richtig saufen meine ich“.

„Das letzte Mal vor drei Tagen“, antwortet daraufhin Bastian. Aber seine Stimme sei so angeschlagen, weil er mit den anderen Kandidaten gejammt habe. „Ich habe nur vermutet, dass du feiern warst, aber jetzt hast du dich verraten“, erklärt Sido schließlich. Und zieht seine Konsequenzen. Statt Bastian, der zwar etwas unsicherer wirkte, aber die interessantere Stimme hat, nimmt er Denis mit.

„The Voice“: Sidos Säufer wird von Moralapostel Alice Merton gestohlen

Doch Bastian hat Glück: Alice Merton und Rea Garvey buzzern, um ihn zu „stealen“. Vorher muss Alice jedoch noch klarstellen: „Das hier ist The Voice of Germany, das muss man ernst nehmen!“ Sie will wissen, ob er das denn in Zukunft tun würde. „Natürlich“, sagt Bastian. Was soll er auch sonst sagen.

Rea Garvey nimmt den 21-jährigen Make-Up-Artist auf einmal in Schutz: „Hier sind so viele Musiker, da kannst du nicht sagen: Ich feiere nicht. Also bitte: Ich feiere jeden Abend!“, rät ihm der Ire. Dennoch entscheidet er sich für Team Alice und kickt damit die bezaubernde Chiara Alessia Innamorato von ihrem Steal-Deal-Stuhl im Backstage.

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„The Voice“- Das sind die Sendetermine:

  • Montag, 21. Oktober: Battle auf ProSieben
  • Donnerstag, 24. Oktober: Battle auf ProSieben
  • Freitag, 25. Oktober: Battle auf ProSieben

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Und schon wieder sorgt Sido, der vor zwei Wochen heftig gegen einen Musical-Sänger austeilte, für eine Premiere bei der Sendung: Das erste Mal treten Talente in den Battles mit ihrem eigenen Text auf. Als er dem Rap-Duo „Rookeys“ mitteilt, dass sie seinen Song „Geboren um frei zu sein“, gemeinsam mit Siar Yildiz performen werden, fordert er: Die beiden sollen die Lyrics ändern und ihren eigenen Text schreiben.

Von Siar hingegen fordert er, sich genau an das Original zu halten, als dieser in den Proben versucht, mit allerlei Schnörkel zu überzeugen. Für das Duo hat er noch einen Wunsch: Einen Diss gegen Mark Forster. Und den liefern die beiden auch bei der Sendung.

"The Voice of Germany"-Finale: Backstage mit Supercoach Jess Glynne
The Voice of Germany -Finale- Backstage mit Supercoach Jess Glynne

The Voice - so lief es in den anderen Folgen:

Sido motiviert zum Diss gegen Mark Forster

„Guck mal wie der Förster zittert, weil er hört, wir haben’s drauf“, rappen die beiden. Sie gehören wohl auch mit zu den überraschendsten Talenten. Wenn man noch in den Blind Auditions dachte, dass da zwei Jungs sind, die sich irgendwo auf dem Dorf ihren Traum vom Rap erfüllen und gerne im Partnerlook auftreten, überzeugen nicht nur die Zeilen, sondern auch die Musikalität der beiden am Donnerstagabend. Sido schätzt das Battle schließlich als gleichstark ein und gesteht, dass sein Bonus zum Rap geht.

Damit sind die Rookeys in der nächsten Runde. Doch auch Siar darf sich freuen, er wird von Mark Forster gestohlen. Dafür muss allerdings Sophie-Charlotte Lewing weichen, die gemeinsam mit Lucas Rieger das bisher wohl beste Battle gleich zu Beginn der zweiten Sendung abliefert.

Fünf Fakten zu "The Voice of Germany"
Fünf Fakten zu The Voice of Germany

Die Version der beiden von „Everybody Needs Somebody To Love“ von den Blues Brothers überzeugt. Und obwohl Sophie-Charlotte eine Stimmgewalt ist, kann sie dem Mundharmonika-spielenden Lucas nichts entgegensetzen. Zu frei, zu selbstverständlich und vor allen Dingen musikalisch zeigt dieser sich auf der Bühne.

Das sagen die Nutzer zu „The Voice“

Auch diese Folge von „The Voice“ sorgte bei den Nutzern für Diskussionen. Hier eine Auswahl der Kommentare:

  • „Nachdem Sido nun mittelmäßige Rapper einem guten Sänger vorgezogen und Alice eine überragende Sängerin für einen durchschnittlichen Sänger vom Steal-Deal-Stuhl gekickt hat, habe ich mich für den Rest der Staffel ausgeklinkt!“
  • „Ich denke mal Sido wird das dieses Jahr gewinnen...bislang fand ich die besten Battles, auch wenn insgesamt recht schwach alle zusammen“
  • „Bastian hat eine herausragend schöne Stimme. Und das selbst „angeschlagen““

„Voice“: Steal-Idee baut ordentlich Spannung im Backstage auf

Durch die Neuregelung von „The Voice of Germany“, dass die Coaches mehrfach stealen dürfen, aber am Ende nur das Talent wirklich in ihr Team kommt, das zuletzt auf dem Stuhl sitzt, kommt ein neues, spannendes Element hinzu. Immer wieder sieht man die Teilnehmer backstage um ihr Weiterkommen zittern.

Insgesamt überzeugt die zweite Battle-Round, auch diesmal kommen wieder die schwächsten Battles aus dem Team Alice, und man hat fast Hoffung, dass die diesjährige Staffel es noch schafft, das zu Beginn niedrige Niveau auszugleichen. Zumindest im Team Sido klappt das schon mal hervorragend.

Viele Zuschauer fragten sich, warum bei „The Voice“ Sido und Co. immer dasselbe tragen. Abgesehen davon wird die Show aber immer emotionaler – nur Sido ist genervt. Eine echte Flop-Entscheidung legte Forster mit seinem Horror-Rocker hin.

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