Musiker

Schlagersänger Gus Backus im Alter von 81 Jahren gestorben

Gus Backus auf einer Aufnahme aus dem Jahr 2012.

Gus Backus auf einer Aufnahme aus dem Jahr 2012.

Foto: imago stock&people

Berlin  Gus Backus wurde mit Schlager- und Counter-Liedern bekannt. Der Sänger ist nun in einem Pflegeheim in Bayern gestorben, wo er lebte.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Der Sänger Gus Backus ist gestorben. Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa starb Backus nach langer schwerer Krankheit. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, starb Backus mit 81 Jahren in einem Pflegeheim in Bayern.

Backus’ größter Hit war „Da sprach der alte Häuptling der Indianer“. Der Sänger wurde 1937 auf Long Island im US-Bundesstaat New York geboren. In den USA konnte Backus bereits Chart-Hits landen, bevor er im Jahr 1957 als Soldat nach Wiesbaden verlegt wurde. In den USA war Backus Mitglied der Band „The Del-Vikings“, die mit „Come Go With Me“ und „Whispering Bells“ zweimal Top-Ten-Hits landen konnte.

In Deutschland machte Backus weiter Musik – ebenfalls erfolgreich. In den Texten verbreitete Backus Western-Romantik. So sang er Titel wie „Brauner Bär und weiße Taube“. Doch auch deutsche Klassiker (Muss I denn zum Städele hinaus) nahm Backus in sein Repertoire auf und versah sie teils mit neuen Texten.

Eine Auswahl der Hits von Gus Backus:

• Wenn ein junges Mädchen weint

• Brauner Bär und weiße Taube

• Wooden Heart (Muß i denn zum Städtele hinaus)

• Die Prärie ist so groß (mit Suse Feldt)

• Der Mann im Mond

• Sauerkraut-Polka

• No Bier, no Wein, no Schnaps

• I such a Braut

• Rote Lippen soll man küssen

Gus Backus spielte auch in zahlreichen Filmen mit. So etwa in „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“. „Ich kauf mir lieber einen Tirolerhut“ und „Im schwarzen Rößl“.

In den 1970er Jahren kehrte Gus Backus in die USA zurück. Doch in den 1980er Jahren war er wieder in Deutschland auf Bühnen zu sehen. Ein Oldie- und Schlager-Revival sorgte für den erneuten Erfolg des Country-Musikers. Nach Angaben der Zeitung „Merkur“ lebte Backus zuletzt in Germering bei München.

(ac/dpa)

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (3) Kommentar schreiben