Beisetzung

Polizei muss Beerdigung von Clan-Mitglied in Berlin schützen

Die Beerdigung von Nidal R. in Berlin.

Die Beerdigung von Nidal R. in Berlin.

Foto: jörg Krauthöfer für BERLINER MORGENPOST

Berlin  Bis zu 2000 Menschen bei Beerdigung von erschossenem Intensivstraftäter Nidal R. in Berlin. Die Polizei rückte mit 150 Beamten an.

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Begleitet von einem großen Polizeiaufgebot ist am Donnerstag der Berliner Intensivstraftäter Nidal R. beigesetzt worden. Rund 150 Polizisten sicherten nach Behördenangaben die Straßen rund um den Friedhof im Stadtteil Schöneberg ab. Es gehe vor allem darum, ein Chaos zu vermeiden, hieß es am Morgen.

Bereits seit den Morgenstunden waren vorwiegend Männer zu dem Friedhof gekommen. Laut Polizei versammelten sich zu der Beisetzung rund 1500 Trauergäste, die Friedhofsverwaltung sprach sogar von bis zu 2000 Menschen. Nach Angaben der Einsatzkräfte verlief die Trauerfeier ruhig und ohne Störungen. Pressevertreter hatten keinen Zugang zu dem Friedhof.

36-Jähriger war in Neukölln niedergeschossen worden

Nidal R. war am Sonntag in Neukölln vor den Augen seiner Familie niedergeschossen worden. Der 36-Jährige starb wenig später in einem Berliner Krankenhaus. Vor der Klinik versammelte sich eine aufgebrachte Menge. Die Polizei musste das Krankenhaus mit einem Großaufgebot schützen.

Die Ermittler gehen derzeit von drei Tätern aus, die acht Schüsse auf das Mitglied einer arabischen Großfamilie abfeuerten. Sicherheitsexperten befürchten nach der tödlichen Attacke eine

(dpa)

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