Wiesn

Oktoberfest 2019: Italiener fuhr Schlangenlinien auf A8

Der Wiesnauftakt fand mit Oberbürgermeister Dieter Reiter und dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder am Samstag in München statt.

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München.  Das Münchner Oktoberfest bedeutet Ausnahmezustand. Auch in den Köpfen. Ein Italiener wurde nun mit 1,3 Promille auf der A8 gestoppt.

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Das Oktoberfest in München verleitet jedes Jahr zu ausgelassenem Alkoholgenuss. Dem ein oder anderen steigt das Bier aber nicht nur in Form eines Katers zu Kopf. Ein Wiesn-Besucher aus Italien hielt sich trotz 1,3 Promille am Sonntagabend noch für fahrtauglich. Erst als er in Schlangenlinien über die Autobahn 8 fuhr, endete seine Heimreise in die Toskana.

Weit dramatischer endete der Oktoberfest-Besuch eines 22-jährigen Franzosen. Der junge Mann starb am Wochenende, weil ihn eine S-Bahn mitriss. Ein anderer Tourist aus der Schweiz konnte gerade noch gerettet werden.

Oktoberfest in München - das passiert:

  • Am ersten Wochenende feierten eine Million Besucher auf der Wiesn
  • Die erste „Bierleiche“ gab es bereits kurz nach dem Start
  • Auch viele Promis sind wieder dabei
  • Bei der An- und Abreise kommt es immer wieder zu Unfällen
  • Ein 22-jähriger Franzose starb, weil er von einer S-Bahn mitgerissen wurde
  • Ein Italiener musste mit 1,3 Promille auf der A8 gestoppt werden

Oktoberfest-News: Montag, 30. September: In Schlangenlinien nach Italien

Nach dem Oktoberfest hat sich ein Italiener betrunken ans Steuer gesetzt, um zurück in die Heimat zu fahren. Weil er in Schlangenlinien auf der Autobahn 8 unterwegs war, zog ihn die Polizei aus dem Verkehr. Auf einem Parkplatz in Oberbayern musste der 32-Jährige am Sonntagabend aussteigen, wie die Polizei mitteilte.

Der Fahrer habe allerdings zunächst nicht angehalten, weil er den Signalen der Beamten nur schwer Folge leisten konnte, hieß es. Ein Alkoholtest ergab 1,3 Promille. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren gegen den Wiesn-Besucher ein und nahmen ihm den Führerschein ab.

Dann setzte sich der fahrtüchtige Beifahrer ans Steuer. Das Ziel der beiden laut Polizei: die Region Massa in der Toscana. Sie ist mehr als 600 Kilometer von München entfernt.

Sonntag, 29. September: Kommt Barack Obama auf die Wiesn?

Gibt es am Sonntag hohen Besuch auf dem Oktoberfest? Ex-US-Präsident Barack Obama könnte vorbeischauen, munkelt man. Schließlich weilt er gerade in München, weil er die Start-up-Messe „Bits & Pretzels“ eröffnete.

Dort ließ er schon mal wissen, dass er eine Lederhose besitze, die er im Hotel auch schon ungestört anprobieren konnte. „Ich fand, ich sah ziemlich gut aus. Ich werde sie für Michelle tragen.“

Samstag, 28. September: Tourist von S-Bahn erfasst und gestorben

Eine S-Bahn hat in München einen Besucher des Oktoberfests erfasst. Der 22-Jährige starb in der Nacht zum Samstag in einem Krankenhaus. Der Tourist aus Frankreich hatte mit einer Gruppe das Oktoberfest besucht und war anschließend in München am Bahnhof Laim neben einer fahrenden S-Bahn gelaufen, wie ein Polizeisprecher sagte.

Dabei sei der Mann ins Schleudern geraten und sein Fuß habe sich zwischen dem Bahnsteig und dem Zug verfangen. Er wurde einige Meter mitgerissen. Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten am Freitag in eine Klinik, in der er wenig später starb.

Freitag, 27. September: Betrunkener stürzt auf Gleis – Frauen stoppen Zug

Glück im Unglück hatte am Freitag ein 23-jähriger Schweizer: Der Oktoberfest-Besucher war betrunken am S-Bahnhof Isartor ins Gleisbett gefallen und drohte von einem Zug überrollt zu werden. Zwei Frauen eilten zur Rettung, indem sie den Fahrer der herannahenden S-Bahn auf den Mann aufmerksam machten. Ihr Winken ist auf Bildern der Überwachungskamera zu sehen. Der Fahrer konnte noch rechtzeitig bremsen.

Donnerstag, 26. September: Stammgast Werner feiert 60-jähriges Jubiläum

Mehr als zweieinhalb Jahre seines Lebens hat Günter Werner auf dem Oktoberfest verbracht - zum Ende dieser Wiesn dürften es fast schon tausend Tage sein, die er am Tisch 180 im Schottenhamelzelt gesessen hat. Der 76-Jährige aus Pullach bei München ist dort der treueste Stammgast. Mit 16 Jahren war er das erste Mal da. Und hat seitdem nach eigenen Angaben keinen Tag ausgelassen: „Ich habe kein einziges Mal gefehlt.“

In diesem Jahr feiert Werner Jubiläum, denn er besucht sein 60. Oktoberfest. Was Werner an seinem Tisch nicht mag: Wenn die Leute auf den Bänken stehen und feiern. Da könne man sich nicht unterhalten, und außerdem schwappe das Bier aus den Krügen - auf diejenigen, die sitzengeblieben sind. Schließlich fließt es auch so in Strömen. „Bissel über acht Maß“ habe er am ersten Tag gehabt, sagt Werner: „Das ist nicht viel.“ Er hat ja schließlich seit 60 Jahren Übung.

Mittwoch, 25. September: Neben wem der Rammstein-Frontmann auf der Wiesn sitzt

Oktoberfest ist auch das Fest der Klatschmagazine. Denn wenn das Bier in den Festzelten bei diversen Promi-Partys fließt, kann schnell mal was Berichtenswertes dabei sein. Wer mit wem – oder eben nicht.

Wild spekuliert wird dann auch auf den einschlägigen Portalen, was da bei der Ex von Oliver Kahn, Verena Kerth, und einem passiert ist, den die meisten wohl gedanklich gar nicht auf dem Oktoberfest platziert hätten: Rammstein-Sänger Till Lindemann (56) gab sich die Ehre. Und plauderte im Käfer-Zelt – auf Video dokumentiert – mit der 38-Jährigen.

Nun sah das alles irgendwie nett und freundlich aus. Bei „NTV“ fragte man sogleich investigativ nach, ob da geflirtet wurde. Kerth: „Wenn man neben irgendjemandem sitzt auf der Wiesn heißt es gleich, man hat geflirtet“, sagt sie. Sie sei zu alt, um so was zu verstehen. Kein Ja, kein Nein. Was bleibt: Eine zumindest für die meisten unerwartete Begegnung. Zeit hat der Rammstein-Sänger, derzeit macht er Musik-Pause.

Dienstag, 24. September: Kai Pflaume als Promi-Magnet

Zur Oktoberfest-Saison bieten inzwischen selbst Discounter Lederhosen und Dirndl an. Allerdings: Sonderlich beeindruckend wirken die auf viele Experten nicht. Die Kleidung ist auf den Wiesen Statussymbol. Und eine trägt in diesem Jahr zur 186. Fest-Auflage besonders dick auf.

Alessandra Meyer-Wölden, Model und vielen als Ex von erst Boris Becker, dann Oliver Pocher bekannt, trug am Sonntag ein ganz besonderes Dirndl zur Schau: Das – nach eigenem Bekunden – teuerste Dirndl der Welt, hergestellt von Kinga Mathe.

In der Basisvariante kostet das 20.000 Euro, nach oben ist da je nach Sonderwünschen noch Luft. Kinga Mathe ist sehr gut darin, reichenweitestarke Persönlichkeiten einzukleiden. Auch RTL-Bachelorette Gerda Lewis trug das Label, in Meyer-Wöldens Edel-Variante liefen früher auch schon Lilly Becker und Barbara Meier auf.

Meyer-Wölden glückselig auf Instagram: „Es war mir eine Ehre das teuerste Dirndl der Welt von @kinga_mathe_official tragen zu dürfen“. Mit ihr und Kollegin Lilly Becker hatte sie dann auch gemeinsam das Käferzelt besucht.

Auf dem 186. Oktoberfest, das Samstag begonnen hat, zeichnet sich schon kurz nach dem Start eine ganz besondere Liebesgeschichte ab. Sie begann mit einem Heiratsantrag in einem Sanitätszelt.

Ein Oktoberfest-Besucher aus Österreich hat sich am Wochenende auf den ersten Blick so sehr in eine Wiesn-Sanitäterin verliebt, dass er ihr direkt im Sanitätscontainer einen Heiratsantrag machte. Das teilte der Wiesn-Sanitätsdienst am Montag in München mit. „Nach einer sanften Fahrt (dank Vollgummireifen) mit einer unserer Fahrtragen war es um den Anfang 30-jährigen Österreicher geschehen“, hieß es.

Der Mann war leicht angetrunken gestürzt und hatte sich am Bein verletzt. Das Angebot für einen romantischen Spaziergang über das Oktoberfest habe die 27 Jahre alte Frau wegen ihres Dienstes zwar nicht annehmen können. Das Ende der Liebesgeschichte bedeutet das aber nicht unbedingt, denn die Sanitäterin sei „wohl auch nicht abgeneigt“ gewesen. Daher folge „die Fortsetzung (vielleicht) in Kürze“. Die beiden hätten sich zumindest schon verabredet.

Früher hätte den beiden wohl noch von Kai Pflaume Hilfe bekommen. Aber „Nur die Liebe zählt“ ist ja auch schon eine Weile her. Dafür ist Pflaume seit Jahren großer Fan des Oktoberfestes und immer wieder auf dem Volksfest in München zu Gast. Wer in diesem Jahr etwas auf sich hält, scheint an einem Selfie mit Pflaume nicht vorbeizukommen. Auf Fotos und in Storys bei Instagram sind Fußballer des FC Bayern München, Lena Meyer-Landrut oder Lena Gercke an der Seite von Pflaume zu sehen.

Montag, 23. September: Kind fliegt aus Karussell und bricht sich die Beine

Ein Kind (2) ist aus einem Fahrgeschäft gefallen und brach sich bei dem Sturz aus dem Karussell beide Unterschenkel. Laut Polizei hätten sich seine Beine unter einem Fahrzeug der Attraktion verfangen.

Der Unfallhergang ist nun Gegenstand von Ermittlungen – denn eigentlich prüfen Tüv-Experten alle Fahrgeschäfte, damit genau solche Vorfälle vermieden werden. Der Junge ist ambulant behandelt worden und wieder Zuhause.

Gemeldet wurde auch eine sexuelle Belästigung: Ein Fotograf hatte eine Festzeltbedienung abgelichtet. Sie hatte nach Abzügen gefragt. Der Mann versprach ihr diese gegen einen Kuss auf die Wange. Kurz darauf fasste er ihr an die Brust – die Bedienung zeigte ihr deshalb an.

Sonntag, 22. September: Arnold Schwarzenegger dirigiert auf Oktoberfest Band

Arnold Schwarzenegger, Schauspieler und Ex-Gouverneur von Kalifornien, hat auf dem Oktoberfest zum Taktstock gegriffen. Der 72-Jährige dirigierte am Sonntagabend im Marstall-Festzelt auf der Bühne die Band „Münchner Zwietracht“. In fescher, kurzer Lederhose und hellem Hemd hatte der einstige „Terminator“-Darsteller dabei sichtlich Spaß.

Das Münchner Oktoberfest hat am ersten Wochenende einen Andrang wie in besten Zeiten verzeichnet. Festwirte, Marktkaufleute und Schausteller sprachen von einem „optimalen Auftakt“.

Dabei dürfte den Veranstaltern auch das gute Wetter in die Karten gespielt haben. Schon zum Auftakt am Sonntag war es freundlich gewesen und auch am Sonntag hatte die Sonne geschienen. Das war in den vergangenen Jahren auch mal anders. So hatten sich zum Trachten-Umzug am Sonntag in den Vorjahren teilweise relativ wenige Zuschauer gesellt, weil es immer wieder geregnet hatte.

Das Oktoberfest soll 2019 ökologischer, sauberer und bunter werden, hatten die Veranstalter im Vorfeld angekündigt.

Ein Besucher hat mit seiner Trinklust für richtig Probleme gesorgt. Mit fast zwei Promille torkelte er über Gleise und hat den Bahnverkehr am Münchener Festgelände lahmgelegt. Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn sperrte in der Nacht zum Sonntag die Strecke, bis der 25-Jährige gefunden wurde. Das führte insgesamt zu Verzögerungen von vier Stunden.

Thomas Gottschalk sing in Marstall-Festzelt

Unter die eine Million Oktoberfest-Besucher mischten sich wieder zahlreiche Stars und Prominente. Neben Vertretern aus der Politik - darunter CSU-Generalsekretär Markus Blume (kurze Lederhose), SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil (Janker und Jeans) und die grüne Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Dirndl) - feierte zum Oktoberfest-Start Prominenz aus dem Showbusiness. Auch interessant: Zu Besuch im Bierland, auf Besuch im Hopfenparadies Hallertau.

Thomas Gottschalk performte auf der Wiesn

Thomas Gottschalk stand im Marstall-Festzelt sogar auf der Bühne und sang „Marmor, Stein und Eisen bricht“ und „Rockin’ All over the World“. Spekuliert wird in diesem Jahr über einen besonderen Besuch: Barack Obama spricht am 29. September beim Start-up-Festival „Bits & Pretzels“ in München – da wäre es nur ein Katzensprung zur Theresienwiese.

2016 hatte er angekündigt, das Oktoberfest nach Ende seiner Amtszeit besuchen zu wollen. Im vergangenen Jahr waren überraschend schon die Clintons auf der Wiesn aufgetaucht.

Samstag, 21. September: Millionen Besucher erwartet

Das Oktoberfest beginnt offiziell mit dem Fassanstich, doch das hat eine Britin nicht davon abgehalten, schon vor dem Start tief ins Glas zu sehen. „Eine 18-jährige Engländerin hatte vorher zuviel getrunken und dann eine Alkoholvergiftung erlitten“, teilte die Aicher Ambulanz Union am Samstag mit. Sie war die erste „Bierleiche“.

Flirt-Hilfe fürs Oktoberfest- Das bedeutet der Schleifen-Code beim Dirndl

Den ersten Abtransport von der Wiesn ins Krankenhaus verzeichnete der Sanitätsdienst wenige Minuten später: Eine Bedienung hatte einen Maßkrug ins Gesicht bekommen.

In den gut zwei Wiesnwochen sind in der Sanitätswache rund 600 Helfer und 50 Ärzte im Einsatz. Die kümmern sich nicht nur um Betrunkene, sondern auch um gesundheitliche Probleme wie Schnittverletzungen und Herz-Kreislaufbeschwerden.

Oktoberfest in München begonnen – Erneut Verbot für größere Tasche

Gut sechs Millionen Gäste aus aller Welt werden bis zum 6. Oktober auf der Theresienwiese erwartet. Das Gelände ist aus Sicherheitsgründen seit 2016 umzäunt - seitdem müssen die Gäste draußen warten.

Erneut gilt ein Verbot für größere Taschen und Rucksäcke. Rund 600 Polizeibeamte werden während der 16 Festtage im Einsatz sein. Hinzu kommen Hunderte Ordner privater Dienste. 2018 hatte es auf der Wiesn mehr Angriffe auf Polizisten gegeben.

Die Zelte seien für dieses Jahr ausreserviert, heißt es bei den Wirten. Dennoch streben weder sie noch die Festleitung neue Rekorde an. „Das muss keine Rekordwiesn werden“, sagte der neue Wiesnchef Clemens Baumgärtner (CSU). Es gehe vielmehr um eine „Qualitätswiesn“.

Unter den Besuchern des ersten Tages waren Prominente wie Schauspieler Elyas M’Barek, Schlagersänger Florian Silbereisen, der TV-Moderator Kai Pflaume, die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner, CSU-Generalsekretär Markus Blume und SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, der dafür sogar die neunte Regionalkonferenz der Bewerber um den SPD-Vorsitz schwänzte.

Wiesn legt auch Wert auf Öko-Standards

Als neuer Festleiter wolle er dafür sorgen, dass das Fest „das Gesamtkunstwerk wird, das es tatsächlich ist“. Nicht zuletzt müssen Standbetreiber, Schausteller und Wirte hohe Anforderungen erfüllen, um einen Platz auf dem größten Volksfest der Welt zu bekommen.

Dabei zählen auch Öko-Standards. Der Wiesnchef zeichnete am Donnerstag den Wirt des Weinzeltes, Stephan Kuffler, für seinen klimaneutralen Betrieb aus. Alle nicht vermeidbaren CO2-Emissionen gleicht Kuffler über Klimaschutzprojekte aus, ein Aufforstungsprojekt im Allgäu und ein Projekt für saubere Öfen in Peru.

„Wer in diesen Zeiten vor dem Klimawandel die Augen zumacht, muss sich sehr anstrengen“, sagte Kuffler. Die Kosten für den Klimaausgleich habe er nicht auf die Gäste umgelegt. „Das haben wir selber geschluckt.“

Bei den Fahrgeschäften gibt es eine ganze Reihe Neuheiten, darunter ein 90 Meter hohes Kettenkarussell im Maibaum-Stil. Erstmals können Wiesngäste auch in virtuelle Realitäten eintauchen. Bei der VR-Abenteuerbahn „Dr. Archibald“ gehen sie auf eine Zeitreise, sie fahren durch Landschaften mit Sauriern, mittelalterliche Gefilde, Märchenwälder mit Riesenpilzen - und schweben durch Städte der Zukunft.

Im Südteil des Geländes locken historische Fahrgeschäfte

Im Südteil des Festgeländes lockt erneut die Oidn Wiesn mit historischen Fahrgeschäften. Tradition ist auch beim Outfit angesagt. Selbst auf dem Weg zum Festgelände können Besucher sich schnell noch umdekorieren und in Dirndl und Lederhose schlüpfen.

Dem Trend entspricht die billige, oft schrille Last-Minute-Klamotte aber nicht: „Der Trend geht zu gedeckten Farben und hochwertigen Stoffen“, sagte Yvonne Heckl von der Veranstaltungsgesellschaft der Münchner Schausteller. Perlen, Rüschen und Glitzer - kurz: das Christbaumdirndl - sind out.

Auch der Trachtenexperte Alexander Wandinger vom Trachten-Informationszentrum des Bezirks Oberbayern in Benediktbeuern macht einen Trend zu erdigen Tönen aus. „Das passt übrigens zur großen Modewelt, denn da beginnt gerade die Ära „Braun“.“ Er sieht bei den Kunden in Sachen Qualität noch Luft nach oben: „Das Qualitätsbewusstsein bezüglich Verarbeitung, Schnitt und Stoff lässt allerdings nach wie vor oft zu wünschen übrig.“ (dpa/les/jei/ac)

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