Bundesanwaltschaft

Mordanklage nach tödlicher Messerattacke in Edeka-Markt

Nach der Messerattacke in Hamburg-Barmbek war der Tatort im Juli abgesperrt.

Foto: Paul Weidenbaum / dpa

Nach der Messerattacke in Hamburg-Barmbek war der Tatort im Juli abgesperrt. Foto: Paul Weidenbaum / dpa

Karlsruhe  Der Palästinenser Ahmad A. hatte im Juli in Hamburg-Barmbek einen 50-Jährigen getötet. Nun ist der Verdächtige wegen Mordes angeklagt.

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Die Generalbundesanwaltschaft hat Anklage gegen den 26-jährigen Ahmad A. wegen Mordes erhoben. Vor über drei Monaten hatte der Mann in einem Hamburger Edeka-Markt mehrere Menschen attackiert und dabei einen 50-Jährigen getötet.

Die Ermittler werfen dem Palästinenser vor, einen Menschen heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen getötet zu haben, wie die Karlsruher Behörde am Freitag mitteilte.

Anhaltspunkte für die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung oder die Beteiligung weiterer Täter sieht die Bundesanwaltschaft nicht. Aber: „Seine Taten wollte der Angeschuldigte im Kontext islamistischer Anschläge wahrgenommen und mithin als Beitrag zum weltweiten Dschihad verstanden wissen“, erklärte die Anklagebehörde. Deshalb handele es sich um „eine staatsschutzspezifische Tat von besonderer Bedeutung“. (dpa)

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