Kriminalität

Mädchen (15) vergewaltigt – Geflüchtete festgenommen

Fünf Männer sollen in einer Flüchtlingsunterkunft eine 15-Jährige missbraucht haben.

Fünf Männer sollen in einer Flüchtlingsunterkunft eine 15-Jährige missbraucht haben.

Foto: Carsten Rehder / dpa

Augsburg  Eine 15-Jährige ist in einer Augsburger Flüchtlingsunterkunft missbraucht worden. Nun verhaftete die Polizei zwei weitere Verdächtige.

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Fünf Afghanen sind in Augsburg verhaftet worden. Sie sollen gemeinschaftlich eine 15-Jährige in einer Flüchtlingsunterkunft vergewaltigt haben.

Von dem Vorfall berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft bereits Mitte September, zu dem Zeitpunkt hatte es zwei Festnahmen, Ende September eine weitere gegeben. Nun sind am Mittwoch abermals zwei Männer verhaftet worden.

Die Ermittler hatten nach Bekanntwerden des Vorfalls und den ersten Inhaftierungen DNA-Proben von etlichen Bewohnern der Unterkunft sowie einer weiteren Einrichtung in Friedberg überprüft, um den Fall aus dem Juli möglichst vollständig aufzuklären. Die groß angelegte Untersuchung führte nun in dieser Woche auch zu einem 18 und zu einem 19 Jahre alten Mann.

Mädchen lernte einen Verdächtigen kennen – und kiffte mit ihm

Die 15-Jährige hatte zunächst einen 17-jährigen Afghanen kennengelernt – einer der beiden Männer, die zuerst inhaftiert worden sind. Die beiden Teenager hatten sich am 2. Juli 2018 verabredet. Sie seien in ein Zimmer der Unterkunft in Augsburg gegangen, so die Polizei.

„Anschließend wurde der Jugendlichen ein selbstgefertigter Joint angeboten, nach dessen Konsum die 15-Jährige offenbar einen Filmriss erlitt und vom weiteren Geschehen danach nichts mehr mitbekam“, teilte die Polizei nach den ersten Durchsuchungen mit.

Später wurde das Mädchen hilflos von Passanten in der Stadt gefunden und in die Kinderklinik gebracht. Dort fanden Ärzte Indizien einer Vergewaltigung.

Untersuchung noch nicht abgeschlossen

Die beiden Männer, die in dieser Woche festgenommen wurden, sind einem Haftrichter vorgeführt und in Untersuchungshaft geschickt worden.

Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. (ses/dpa)

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