RTL-Show

„Let’s Dance“: Joachim Llambis harte Kritik für Kerstin Ott

Kerstin Ott und ihre Tanzpartnerin Regina Luca bei „Let's Dance“. Juror Joachim Llambi fand es nicht so gut.

Kerstin Ott und ihre Tanzpartnerin Regina Luca bei „Let's Dance“. Juror Joachim Llambi fand es nicht so gut.

Foto: Florian Ebener / Getty Images

Die 90er waren dieses Mal Motto bei „Let’s Dance“. Vor allem Sängerin Kerstin Ott musste einstecken. Am Ende gab es eine Überraschung.

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as hat Jorge Gonzalez da bloß an?“, „Wie kann man so überzeugt von seinem Altherren-Humor sein wie Joachim Llambi?“, „Warum macht Kerstin Ott eigentlich bei der Sendung mit?“ und „Ist das eigentlich Evelyn Burdeckis Ernst?“

Die RTL-Show hält auch an diesem Freitag, was sie verspricht. Nach den 80ern sind die 90er dran. Passend dazu trägt Jurorin Motsi Mabuse ein silbernes Kleid, das sie wie eine Disco-Kugel aussehen lässt. Und Joachim Llambi ein silber-graues Samt-Sakko. Nun gut, das ist nicht unbedingt außergewöhnlich schön, aber zumindest versteht man die Wahl ihrer Kleidung.

Bei Jorge Gonzalez hingegen fragt man sich, ob ein Hund seinen Langflor-Teppich zerstört hat und er sich diese Fetzen im Anschluss umgehangen hat. Dazu gibt es eine, sagen wir mal, extrovertierte Flechtfrisur. Selbst auf Twitter wird sein Outfit zum meist diskutierten Thema.

„Bin ich noch im Fieberwahn oder sieht Jorge wirklich so aus?“, fragt ein Nutzer, während ein anderer vermutet, dass es sich bei dem Kleidungsstück um einen Wisch-Mob handeln muss.

Kerstin Ott: Gelb-schwarzes BVB-Bienchen, behäbig und langsam

Ähnlich stillos, im gelb-schwarzen BVB-Bienchen-Outfit, präsentiert Kerstin Ott mit ihrer Tanzpartnerin Regina Luca einen Charleston zu „The Scatman“. Von der Performance, in der sie so unbeholfen wie ein kleiner Junge an seinem ersten Schultag aussieht, ist die Jury jedoch gar nicht begeistert.

Nachdem Joachim Llambi erstmal erklärt, dass er eine „geile Disco-Sau“ ist – vielen Dank für diese Information – gibt er eine vernichtende Kritik ab: „Vor einiger Zeit hatten wir einen älteren Mann hier, der auch nicht so viel getanzt hat, aber der hat wenigstens die Bude gerockt: Ulli Potofski. Du bist ungefähr 30 Jahre jünger als dieser Mann, trotzdem sah das sowas von langsam und behäbig aus.“

Erwartungsgemäß fällt die Beurteilung gering aus. Mit sieben Punkten sorgte die „Immer lacht“-Sängerin für die bisher schlechteste Punktzahl der Staffel.

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Ein Gehirn für Evelyn Burdecki

Eine ähnlich schlechte Leistung liefert an diesem Abend Evelyn Burdecki ab. Doch bevor sie tanzen darf, sieht man im Einspieler, wie die Dschungel-Camp-Gewinnerin ein Quiz lösen muss. Ihr Tanzpartner Evgeny Vinokurov malt, während Evelyn Burdecki raten muss, um welchen Interpreten und Song es sich handelt.

Als Gewinn gibt es ein Gehirn für „Evelyn The Brain Burdecki“, die darauf direkt mit einer überdurchschnittlich intelligenten Feststellung antwortet: „Oh, danke, aber ich hab‘ schon ein Gehirn.“ Manchmal ist man der festen Überzeugung, dass bei Evelyn Burdecki alles nur Fassade sein muss, anders sind so manche Aussagen von ihr kaum zu ertragen. Dass sie zu „Herz an Herz“ in einem weißen, Krankenschwester-anmutenden Herzchen-Kleid beim Jive rumhüpft, hilft da auch nicht.

Mit neuem Gehirn ausgestattet hat die 30-Jährige gleich eine Weisheit an alle Schüler parat: Esspapier als Spickzettel. Wenn der Lehrer kommt, kann man das vollgeschriebene Papier einfach aufessen. „Ich glaube, der Stift muss auch Bio sein“, erklärte „The Brain“ Burdecki. Na dann mal los.

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Barbara Becker überzeugt mit Tango

Sehr viel erfreulicher ist an diesem Abend der Auftritt von Barbara Becker. Mit ihrem Tanzpartner Massimo Sinato erhält sie nicht nur als einzige Standing Ovations, sondern auch die höchste Punktzahl. „Das war dein Tanz, ein Barbara-Tango“, kommentiert Motsi Mabuse die Choreografie zu „Losing My Religion“. Mit 29 Punkten stößt sie auch zum ersten Mal die Favoritin der Sendung, Ella Endlich, von ihrem Thron. Die hatte sich in den letzten „Let’s Dance“-Folgen zur Favoritin getanzt.

Zwar zeigt sich Joachim Llambi wieder ganz fasziniert von dem Wiener Walzer der Musical-Darstellerin und honoriert die Leistung mit zehn Punkten, doch geben seine Jury-Kollegen beide nur neun Punkte, was letztendlich zum zweiten Platz des Abends führt.

Thomas Rath muss überraschend gehen

Für die größte Überraschung an diesem Abend sorgt dann allerdings doch jemand ganz anders. Und das völlig ungewollt. Nach einer auf dem Peinlichkeitspegel ganz oben angekommenen „Girls vs. Boys“ Performance, in der Kerstin Ott für die Männer tanzt, wird die Entscheidung verkündet.

Mit 23 Punkten fliegt Designer Tomas Rath aus der Show. Zu wenige Zuschauer haben für ihn angerufen, obwohl der Tango zu „Crucified“ viel Jury-Lob eingeheimst hat.

Selbst Moderator Daniel Hartwich ist von dem Ergebnis geschockt und fragt „Thomas Rath ist raus? Wie geht das denn?“ Woraufhin seine Co-Moderatorin Victoria Swarovski einfallsreich kommentiert: „Das ist verrückt.“

Wer „Dancing Star 2019“ wird, entscheidet sich am 14. Juni. Bis dahin treten die Promis jede Woche gegeneinander an. Am nächsten Freitag wird es jedoch wegen Karfreitag kein „Let’s Dance“ geben. So eine Pause fürs Gehirn kann wohl gar nicht schaden. (Johanna Ewald)

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