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„Let’s Dance“ Darum tanzt Joachim Llambi plötzlich selbst

Let's Dance: Vier Dinge, die man über die Tanzshow wissen muss

Let's Dance: Vier Dinge, die man über die Tanzshow wissen muss

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Berlin  Interessante Idee: Ein Jury-Team-Tanz. Das gab es noch nie bei „Let´s Dance“. Nicht alle tanzten richtig mit. Einer dafür umso mehr.

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Premiere bei „Let´s Dance“: Die drei Juroren mussten Team-Tänze einstudieren. Dabei machte Joachim Llambi die meiste Stimmung. Ausgerechnet Joachim Llambi. Er – der bekanntlich strengste Juror der Staffel: Und dann bekam er auch noch die „beklopptesten“ Promis der aktuellen Staffel in sein Team. So jedenfalls nannte er seine drei Schützlinge – mehr liebevoll als gehässig.

Bekloppt im Sinne von humorvoll, frech, durchgeknallt. Zum ersten Mal in der Geschichte von „Let´s Dance“ gab es am Freitagabend nämlich einen Jury-Team-Tanz. Dazu bekamen die drei Juroren – neben Joachim Llambi auch Motsi Mabuse und Jorge Gonzalez – die verbliebenen acht Kandidaten zugelost (wobei am Losen durchaus gezweifelt werden darf).

„Let’s Dance“: Joachim Llambi und Oliver Pocher in einem Team

Eine interessante Idee, die für ein bisschen Abwechslung sorgte und die Juroren tänzerisch stärker einband. Choreografie, Musik, Kostüme – um all das mussten sie sich kümmern. In Llambis Team: Evelyn Burdecki, Oliver Pocher und Sabrina Mockenhaupt. Drei Prominente, die definitiv nicht zu den Favoriten der Show zählen.

„Das Schicksal ist auf meiner Seite“, spottete Llambi daher. Pocher stimmte passend ein: „Wir haben nichts zu verlieren. Und das zeigen wir.“

Dass Llambi mit seinem Trio nicht mit ausgeklügelten Schrittfolgen, eleganten Drehungen oder komplizierten Hebefiguren aufwarten und punkten werden könnte, war dem 54-jährigen Juror gleich klar. Also setzte er auf die eine nicht zu unterschätzende Stärke dieser Gruppe: ihren Unterhaltungswert. Die Zuschauer zu Hause animierte Llambi mit den Worten: „Machen Sie von mir aus Polonaise!“

Motsi Mabus bilanziert: Leidenschaft statt Können

Party! Party! Party! war dann für die nächsten Minuten angesagt, als das Dreier-Gespann mit seinen Tanzpartnern zu „YMCA“ von den „Village People“ über die Bühne wirbelte. Oliver Pocher als Biker, Joachim Llambi selbst im weißen Jackett. Ja, auch das war besonders: Llambi tanzte mit.

Konfetti flog durch die Luft, als die Gruppe wieder und wieder mit sichtlich viel Spaß die Arme in die Luft riss. Der Mix aus Rumba und Cha-Cha-Cha sorgte dafür, dass das Publikum amüsiert und frenetisch applaudierte.

Auch Motsi Mabuse und Jorge hatte der Tanz zum Lachen gebracht. „Was tänzerisch nicht da war, habt ihr mit Leidenschaft wett gemacht“, bilanzierte Mabuse.

Jorge Gonzales punktete eher mit seiner Kleidung als mit Tanz

Bei Jorge hingegen musst das Team – bestehend aus Benjamin Piwko, Nazan Eckes und Barbara Becker – auf einen Jury-Mittänzer verzichten. Jorge hielt sich hier lieber im Hintergrund, fiel aber während des Abends auf andere Weise auf.

Extravagante Kleidung ist man von dem gebürtigen Kubaner zwar gewohnt, sein gefiedertes Äußeres bescherte ihm jedoch einige Sprüche. Jorges linke Wimper war auffallend groß, weiß und geschwungen, während das andere Auge verschont blieb. Dazu gab es noch ein paar weiße Farbstreifen im Haar.

Der Gesamtanblick machte arg stutzig. „Ich hoffe, die weiße Taube, die dir ins Auge geflogen ist, hat es überlebt“, sagte Moderator Daniel Hartwich dazu mit gewohnt trockenem Humor.

Die Favoriten dieser Staffel, die sich inzwischen herausgebildet haben, tanzten unterdessen in Motsi Mabuses Team. Zu ihnen gehören Sängerin Ella Endlich und Pascal Hens, die für den Jury-Team-Tanz volle Punktzahl erhielten. „Aufgabe zu 100 Prozent erfüllt“, betonte Joachim Llambi hinterher.

„Let’s Dance“: Aus für Sabrina Mockenhaupt

Pascal Hens – auch Pommes genannt – überrascht dabei jede Woche aufs Neue. Dass er als ehemaliger Handballer sich so gut auf dem Tanzparkett bewegen kann, hatten wohl nur wenige erwartet. „Wahnsinn! Das ist so Hammer, was du da machst“, sagte deshalb Motsi Mabuse. „Ich glaube, du hast schon als Fünfjähriger im Keller getanzt und gesagt: Ich will zu Let´s Dance!“

Deutlich schlechter traf es die ehemalige Langstreckenläuferin Sabrina Mockenhaupt, die im Einzeltanz nicht überzeugte. Ihr Paso Doble ähnelte mehr einer Zirkuseinlage. „Du kannst froh sein, dass du den Tanz nicht in Spanien getanzt hast. Dann hätten sie dich rausgetragen“, merkte Llambi an.

Die Spanier waren es zwar nicht, aber Jury und Zuschauer sorgten dafür, dass es nach dieser Show für Mockenhaupt hieß: Adiós!

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