Kommunikation

Tipps: So können Sie sich im Katastrophenfall informieren

Warnsysteme bei Katastrophenfälle in Deutschland

Warnsysteme bei Katastrophenfälle in Deutschland

Bei dem Hochwasser in Südwestdeutschland kamen viele Menschen ums Leben. Trotz Warnungen konnte das Unglück nicht verhindert werden. Das Video zeigt, welche die wichtigsten Warnsysteme sind.

Beschreibung anzeigen

Berlin.  In Katastrophenfällen ist es enorm wichtig, sich zu informieren. Doch wie gelingt das, wenn Handy und Fernseher ohne Strom wegfallen?

In Katastrophenfällen wie nach einem Unwetter oder bei Hochwasser kann es überlebenswichtig sein, sich zu informieren. Doch wenn das Handynetz zusammenbricht und der Strom ausfällt, taugen die üblichen Kommunikationsmittel wie Handy und Fernseher nur noch bedingt.

Solange Strom vorhanden ist, helfen Warn-Apps wie Katwarn oder Nina für das Smartphone weiter, um sich auf den neuesten Stand zu bringen.

Alle Nachrichten und Infos zum Hochwasser in Deutschland lesen Sie in unserem Newsblog.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) sammelt auf seiner Website die wichtigsten Tipps, wie man sich trotzdem helfen kann. Es rät dazu "immer ein batteriebetriebenes Rundfunkgerät und Reservebatterien oder ein Kurbelradio im Haus" zu haben. "Auch ein Solarradio oder Autoradio kann benutzt werden", schreiben die Experten auf der Internetseite. Lesen sie hier,

Notfälle und Katastrophen: Radiosender informieren in Krisenfall

Besonders die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender haben Vorkehrungen getroffen, um auch im Katastrophenfall weitersenden zu können, schreibt zum Beispiel der Bayerische Rundfunk (BR).

In Bayern verweist das Innenministerium auf seiner Website außerdem auf seine sogenannte Rundfunkwarnung. "Bei Katastrophen, sonstigen Schadensereignissen unterhalb der Katastrophenschwelle und großräumigen Gefährdungslagen kann die Bevölkerung in Bayern über den Rundfunk gewarnt werden." Dabei kämen sowohl Rundfunkdurchsagen als auch Untertitelungen im Fernsehen in Betracht.

Und weiter: "Eine Rundfunkwarnung darf grundsätzlich nur von den Sicherheits- und Katastrophenschutzbehörden sowie der Polizei veranlasst werden. Um das Verfahren möglichst einfach und praxisnah zu gestalten, gibt es jedoch Ausnahmen bei bestimmten, häufig auftretenden Warnereignissen." Warnungen vor Unwetter oder Waldbrandgefahr würden beispielsweise direkt vom Deutschen Wetterdienst an die Rundfunksender gegeben. Ein längerer Blackout hätte für Deutschland dramatische Folgen. (les/dpa)

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Panorama

Leserkommentare (5) Kommentar schreiben