Japans Waljäger töten Hunderte Tiere

Tokio.  Ungeachtet internationaler Proteste haben Japans Walfänger in der Antarktis wieder Hunderte Wale getötet. Die „Nisshin Maru“ und zwei weitere Schiffe kehrten am Freitag in ihren Heimathafen Shimonoseki zurück, nachdem die Jäger wie geplant 333 Zwergwale harpuniert hatten – offiziell zu „wissenschaftlichen Zwecken“.

Ungeachtet internationaler Proteste haben Japans Walfänger in der Antarktis wieder Hunderte Wale getötet. Die „Nisshin Maru“ und zwei weitere Schiffe kehrten am Freitag in ihren Heimathafen Shimonoseki zurück, nachdem die Jäger wie geplant 333 Zwergwale harpuniert hatten – offiziell zu „wissenschaftlichen Zwecken“.

Derweil beginnt in Norwegen die Walfangsaison dieser Tage. Tierschützer kritisierten die erhöhte norwegische Quote für den Fang von Zwergwalen. Laut zuständigem Ministerium dürfen in diesem Jahr 999 Tiere gefangen werden – im vergangenen Jahr lag die Quote bei 880 Zwergwalen.

Die kommerzielle Jagd auf Großwale ist seit 1986 verboten. Norwegen hatte gegen das Moratorium Einspruch erhoben. Die Regierung in Tokio hingegen beruft sich auf eine Ausnahmeregelung, der zufolge Wale zu Forschungszwecken getötet werden dürfen. In den vergangenen mehr als 25 Jahren haben Japans Waljäger mehr als 10 000 Großwale in den antarktischen Gewässern getötet.

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