Gerst fühlt sich auf ISS schon wieder zu Hause

Köln.   Alexander Gerst muss im Weltraum nicht komplett auf die Fußball-Weltmeisterschaft verzichten. „Wir schauen beim Abendessen, wenn wir Zeit haben, mal ein bisschen rein“, sagte der deutsche Astronaut am Dienstag in einer Live-Übertragung von der Internationalen Raumstation ISS zum Europäischen Astronautenzenttrum in Köln.

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Alexander Gerst muss im Weltraum nicht komplett auf die Fußball-Weltmeisterschaft verzichten. „Wir schauen beim Abendessen, wenn wir Zeit haben, mal ein bisschen rein“, sagte der deutsche Astronaut am Dienstag in einer Live-Übertragung von der Internationalen Raumstation ISS zum Europäischen Astronautenzenttrum in Köln.

„Die Stimmung ist super in der Crew“, schwärmte er. „Man muss sich das hier vorstellen wie einen Campingurlaub: Man hat viel Spaß, aber nicht ganz so viel Komfort.“ Gerst war am Freitag nach zwei Tagen Flug in der Internationalen Raumstation angekommen. Der 42-Jährige soll bis Dezember bleiben, im Herbst übernimmt er als erster Deutscher das Kommando auf der Raumstation.

Unter Jetlag oder auch nur postirdischer Depression scheint „Astro-Alex“ nicht zu leiden: Er wirkte bei der Übertragung äußerst gut gelaunt und fit. Er habe auch keine Anzeichen von Weltraumkrankheit, erzählte er. Deshalb habe er auch schon gleich mit seinen Experimenten angefangen.

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