Auszeichnung

Fatih Akins „Aus dem Nichts“ für Top-Oscar-Sparte zugelassen

Der Regisseur Fatih Akin.

Foto: Peter Kneffel / dpa

Der Regisseur Fatih Akin. Foto: Peter Kneffel / dpa

Los Angeles  Es gibt Auflagen, um als bester Film ins Oscar-Rennen zu gehen. 341 Filme haben sich dafür qualifiziert – auch ein deutscher ist dabei.

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Der deutsche Film „Aus dem Nichts“ ist in diesem Jahr unter 341 Filmen, die nach den Regeln der Oscar-Akademie in der Sparte „Bester Film“ nominiert werden können. Die Oscar-Akademie im kalifornischen Beverly Hills gab die Liste der potenziellen Kandidaten am Dienstag bekannt.

Es gibt mehrere Auflagen, um für den Wettbewerb in der Top-Sparte zugelassen zu werden. So müssen die Filme mindestens 40 Minuten lang sein und vor Ende Dezember in einem Kino im Raum Los Angeles angelaufen sein. Im vorigen Jahr traten 336 Filme an, davor qualifizierten sich 305. Maximal zehn Anwärter werden in die Endrunde gewählt.

„Aus dem Nichts“ könnte auch Auslands-Oscar holen

Das NSU-Drama „Aus dem Nichts“ von Regisseur Fatih Akin hatte es vorige Woche bereits auf eine Liste von neun Kandidaten im Rennen um den Auslands-Oscar geschafft. 92 Länder – eine Rekordzahl – hatten sich für 2018 um den Oscar in der Sparte „nicht-englischsprachiger Film“ beworben.

Am 23. Januar gibt die Academy of Motion Picture Arts and Sciences bekannt, welche Filme in den jeweiligen Sparten in die Endrunde kommen. Die Preisverleihung geht dann am 4. März über die Bühne. (dpa)

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