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Ella Endlich tanzt sich bei „Let’s Dance“ zur Favoritin

„Let’s Dance“ am Freitagabend: Sängerin Ella Endlich und ihr Profi-Partner Valentin Lusin ertanzten sich Bestnoten.

„Let’s Dance“ am Freitagabend: Sängerin Ella Endlich und ihr Profi-Partner Valentin Lusin ertanzten sich Bestnoten.

Foto: Rolf Vennenbernd / dpa

Berlin  „Let’s Dance“ am Freitag zeigte: Pascal Hens und Oliver Pocher können tatsächlich tanzen. Und Ella Endlich gehört zum Favoritenkreis.

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Von feurig bis grazil – die Jury übertraf sich in der vierten Sendung der aktuellen Staffel der Tanzshow „Let´s Dance“ mit Komplimenten. Allerdings nicht bei jedem. Die besonderen Momente der Sendung im Überblick:

Hüftschwung des Abends

„Das sieht so scheiße aus“, sagt Pascal Hens, als er sich im Spiegel des Trainingsraumes tanzen sieht. Stimmt, möchte man dem ehemaligen Handballer zurufen, der nach eigener Aussage Tanzen nie als Sport wahrgenommen hat. Bis heute.

Beim Cha-Cha-Cha im Studio ist dann plötzlich alles anders: Hens, der von Freunden schon John Travolta genannt wird, legt im eng anliegenden weißen Hemd mit seiner Partnerin im silbernen Glitzerkleid einen Auftritt hin, der vor allem Jurorin Motsi Mabuse immer wieder zu Jubelschreien verleitet. Tolle Fußarbeit, tolle Hüftbewegen, lobt sie.

Jorge Gonzalez ist derweil von Pascal Hens Hinterteil angetan. „Du hast keine Angst“, betont Jorge. Und zwar davor, den Po beim Tanzen richtig in Szene zu setzen. Auch der für seine Strenge bekannte Juror Joachim Llambi ist ganz begeistert von Pascal Hens: „Ich hatte bei Weitem nicht erwartet, dass du solche rhythmischen und technischen Fähigkeiten hast und das Potenzial, deinen Körper so zu bewegen.“

Auch Hens selbst ist mehr als verwundert: „Vielleicht stecken Überraschungen in mir, von denen ich selbst noch nichts wusste.“

Spruch des Abends

Mit ihrer tänzerischen Leistung fällt Sabrina Mockenhaupt, eine ehemalige Langstreckenläuferin, in dieser Staffel nicht auf – jedenfalls nicht positiv. Anders verhält es sich mit ihrer Redseligkeit. Als ihr beim Tanzen angeblich die Brüste schmerzen – wie im Einspieler zu sehen ist – antwortet sie prompt: „Ich habe gerade meinen Eisprung. Dann tun die Brüste immer weh.“

Ihrem Tanzpartner ist das irgendwann zu viel. Er verpasst ihrem Mund im Training ein Klebeband. Begründung: „Wenn du redest, kannst du mir nicht zuhören.“ Das sollte sie aber mal besser tun, um nicht schon bald die Show verlassen zu müssen.

Kompliment des Abends

Eines der größten Komplimente kommt dieses Mal nicht aus der Jury. Stattdessen ist es Designer Thomas Rath, der in seiner gewohnt gefühligen Art, seine Mittänzer lobt: „Ich fühle mich soo glücklich. Ich möchte euch nie mehr missen.“ Und dann an die Zuschauer gewandt: „Sie wissen gar nicht, wie schön die Let´s-Dance-Familie ist.“ Harmonie pur.

Accessoire des Abends

Zusätzliche Herausforderung für Ulrike Frank: Die GZSZ-Schauspielerin muss nicht nur tanzen, sondern dabei auch noch eine Rose im Mund mit sich führen. Immer wieder wechselt diese zwischen Ulrike Frank und ihrem Tanzpartner. Der Jury ist die Rose allerdings ziemlich egal.

Vielmehr sind sie von der tänzerischen Darbietung des ganz in rot und schwarz gekleideten Paares angetan. Feurig nennt Motsi Mabuse den Tanz. „Feminin, grazil und elegant“ fällt Jorge dazu ein. „Wenn du so tanzt, liegen dir alle Männer zu Füßen.“

Patzer des Abends

Während ihres Tangos mit Kerstin Ott bleibt Profi-Tänzerin Regina Luca kurz hängen und fällt hin. Obwohl sie danach zügig wieder aufsteht, will es für Sängerin Ott nicht richtig rund laufen. Im Training habe es besser funktioniert. Jetzt sei die Aufregung zu groß, versucht sich Kerstin Ott vor der Jury zu erklären. Die allerdings sieht weder eine Steigerung der Leistung noch eine besondere tänzerische Atmosphäre.

Überraschung des Abends

Oliver Pocher kann Charleston. Tatsächlich. Das überrascht in erster Linie die Jury – vermutlich aber auch Pocher selbst, der mit Hosenträgern und Kopfbedeckung flott auf dem Parkett unterwegs ist.

Er könne ja doch mehr als nur den Kopf bewegen, meint Jorge augenzwinkernd. Und auch Motsi Mabuse ist angetan. Zum ersten Mal habe sie Spaß gehabt, ihm beim Tanzen zuzusehen. Spaß – den macht Pocher sonst eher neben der Tanzfläche.

Die Gewinner und Verlierer des Abends

Sexy, sinnlich, Salsa: Sängerin Ella Endlich tanzt sich zur Favoritin. Joachim Llambi vergibt nach ihrem Auftritt sogar die Punktzahl 10. Für die „authentischste Salsa-Nummer“, die er bei Let´s Dance je gesehen habe. Schluss ist hingegen für Sänger Lukas Rieger. Erst hält er zu seiner Tanzpartnerin zu viel Distanz; dann sind es die Zuschauer, die auf Abstand gehen.

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