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Eiskalte Bürzel – In Kanada bibbern sogar die Pinguine

Königspinguine sind die zweitgrößte Pinguin-Spezies nach den Kaiserpinguinen.

Foto: Arnd Wiegmann / REUTERS

Königspinguine sind die zweitgrößte Pinguin-Spezies nach den Kaiserpinguinen. Foto: Arnd Wiegmann / REUTERS

Calgary  So kalt wie in der Antarktis? Das war zu viel für die Pinguine im Zoo im kanadischen Calgary, sagten die Tierpfleger. Ab ins Warme.

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Die Pinguine im kanadischen Calgary haben die klirrend kalten Wintertage im kuscheligen Innengehege verbracht. Die extremen Temperaturen in Kanada hätten den Tieren zusetzen können, sagte Zookuratorin Malu Celli laut der Lokalzeitung „The Globe and Mail“.

„Das ist etwa so, als könntest du dein Kind warm einpacken, aber dann gibt es einen Punkt, an dem du sagen wirst: ‘Ich weiß, dass es dir gut geht, aber ich möchte lieber, dass du jetzt drinnen bleibst’“, erklärte Malu Celli der Zeitung. Damit sollten vor allem die Jungtiere in der Gruppe geschützt werden.

Königspinguine ziehen wärmere Klimazonen vor

Minus 25 Grad – das war zu kalt für die Pinguine, fanden die Zoowärter. In der Natur halten es Königspinguine zwar auch in der Antarktis aus, aber die Tiere im Zoo seien das nicht gewohnt. Jedes Jahr, wenn das Thermometer den Grenzwert überschreitet, müssen sie darum ins Innengehege umziehen.

Dazu kommt, dass Königspinguine generell nicht nur in der subantarktischen Region leben. Es gibt sie auch in Südafrika, Argentinien oder im Südatlantik. Sie ziehen solche milderen Klimazonen vor – im Gegenasatz zu ihren Artverwandten, den Kaiserpinguinen. (sth)

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