Corona-Pandemie

Update der Corona-Warn-App: So lädt man Impfnachweis hoch

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So funktioniert der digitale Impfnachweis

So funktioniert der digitale Impfnachweis

Der Sommer rückt näher, ebenso der digitale Impfpass. Er soll eine Alternative zum „gelben Nachweisheft“ und schon bald verfügbar sein.

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Berlin.  Ab sofort kann man den Nachweis für die Corona-Impfung in der App der Bundesregierung und des RKI hinterlegen. Alle wichtigen Infos.

  • Der digitale Impfnachweis wird ab Montag in Deutschland eingeführt
  • In der neuesten Version der Corona-Warn-App können Nutzer dann die Infos zur ihrer Covid-19-Impfung hinterlegen
  • Wir zeigen, wie Sie die Impfung in die App eintragen können

Lange wurde er angekündigt, nun steht er endlich zur Benutzung bereit: Wer möchte, kann schon bald seinen Impfnachweis für die Covid-19-Impfung in der Corona-Warn-App hinterlegen. Mit dem digitalen Impfass muss man als vollständig geimpfte Person in Zukunft nicht mehr seinen gelben Impfpass aus Papier mitnehmen, um sich als immunisiert auszuweisen.

Die Macher der offiziellen Corona-Warn-App des Robert Koch-Instituts veröffentlichten in der Nacht zum Mittwoch die aktuelle Version der Tracing-App in den App-Stores von Apple und Google. Die neue Ansicht der App enthält nun die Funktion, mit der man über einen personalisierten QR-Code seinen Impfnachweis gesichert auf seinem Smartphone hinterlegen kann. Ob man die neueste Version der Corona-Warn-App gedownloadet hat, lässt sich im App-Store überprüfen. Lesen Sie hier: Welche Apotheken stellen den digitalen Impfpass aus?

Digitaler Impfnachweis in der Warn-App: So erhält man das Dokument für die Corona-Impfung

Die Ausgabe der digitalen Impfnachweise in Deutschland soll in Kürze starten. Bisher wurden in den Bundesländern vorerst nur Feldversuche, meist in Impfzentren, durchgeführt, um Sicherheit und Handhabung des digitalen Zertifikats zu testen.

Digitaler Impfpass: Spahn bittet um Geduld
Digitaler Impfpass: Spahn bittet um Geduld

Um die Impfinformationen im Smartphone zu hinterlegen, braucht man einen QR-Code, der abgescannt werden kann. Schon ab kommendem Montag sollen die Dokumente mit diesem QR-Code zum digitalen Nachweis der Impfung in vielen Apotheken nachträglich ausgestellt werden können. Das teilte die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände am Dienstag in Berlin mit.

Die Apotheken schicken die Daten ans Robert-Koch-Institut (RKI) und bekommen von dort einen Nachweis samt QR-Code ausgestellt. Den reichen sie dann auf Papier an die Geimpften weiter. Laut Gesundheitsministerium werden in Zukunft aber nicht nur Apotheken den QR-Code ausstellen. Wer seine zweite Impfung erst noch erhalten muss, soll das Dokument ebenso in autorisierten Impfzentren, Arztpraxen und Krankenhäusern ausgestellt bekommen. Die Technik dafür soll in den kommenden Tagen ausgerollt werden.

Die Übertragung in die Corona-Warn-App ist dann relativ einfach.

  • Nachdem man die App geöffnet hat, wählt man das Feld „Impfnachweis hinzufügen“ an.
  • Daraufhin öffnet sich die Kamerafunktion in der Corona-Warn-App.
  • Durch Vorhalten des QR-Codes, welcher auf dem Impfzertifikat aufgedruckt ist, werden die Informationen zur Corona-Impfung eingelesen.
  • Die notwendigen Informationen zur Impfung werden in der App hinterlegt.

Digitaler Impfnachweis bald auch ohne Corona-Warn-App möglich?

Menschen in Deutschland, die keine Tracing-App für die Anzeige eines digitalen Impfnachweises verwenden möchten, können auf die Smartphone-App „CovPass“ ausweichen, die keine Kontaktverfolgungsfunktion hat. Außerdem wird der Impfnachweis auch ausgedruckt auf Papier ausgegeben, auch der gelbe Impfpass bleibt weiter genauso gültig.

Der „CovPass“ kann zudem, ähnlich wie die Corona-Warn-App, auch negative Testergebnisse und zusätzlich überstandene Infektionen dokumentieren und so das Reisen innerhalb der EU für alle einfacher machen.

Der volle Impfschutz, der 14 Tage nach der zweiten Impfung eintritt, muss beim Eintragen noch nicht gegeben sein – der QR-Code in der App wird jedoch erst nach diesem Zeitraum gültig. „Wir gehen davon aus, dass die Zahl der Apotheken sehr schnell im vierstelligen Bereich liegt“, sagt der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes, Thomas Dittrich.

Ob Apotheken in der Nähe die Nachweise ausstellen, können Verbraucherinnen und Verbraucher auf dem Online-Portal www.mein-apothekenmanager.de nachschauen.

Auch interessant: Corona-Warn-App, Luca, Impfzertifikat - Was man wissen muss

Corona-Warn-App: Mittlerweile über 28 Millionen Downloads

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung wurde bislang mehr als 28 Millionen Mal heruntergeladen. Experten schätzen, dass sie von rund 25 Millionen Menschen aktiv genutzt wird. Die Wirksamkeit der App erhöht sich, je mehr Menschen die Anwendung tatsächlich einsetzen.

Die Corona-Warn-App soll den Menschen dabei helfen festzustellen, ob sie in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. Dadurch können Infektionsketten schneller unterbrochen werden. Die App erfasst dabei mit Hilfe von Bluetooth-Funksignalen, ob sich Menschen über einen bestimmten Zeitpunkt gefährlich nahe gekommen sind. Die anonymisierte Warnung wird ausgelöst, wenn Infizierte nach einem positiven Corona-Test ihren Infektionsstatus in die App eintragen.

(bml/lary/kai mit dpa)

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