Auktion

Zwangsversteigerung – Beckers Pokale kommen unter den Hammer

So wurde Boris Becker zur Tennis-Legende

So wurde Boris Becker zur Tennis-Legende
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London  Vor einem Jahr konnte Boris Becker die Zwangsversteigerung noch stoppen – jetzt nicht mehr. Der 51-Jährige muss Gläubiger bezahlen.

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Am Ende konnte Boris Becker nichts tun: Etwa 80 Gegenstände aus seiner Karriere als Tennisstar werden zwangsversteigert. Das kündigte das britische Auktionshaus Wyles Hardy & Co auf seiner Webseite an. Als Termin für die Auktion wird dort der 11. Juli 2019 angegeben.

Doch welche Pokale werden versteigert? In der Sammlung enthalten sind die Trophäen vom US Open und Daviscup. Das Gebot liegt hier bei etwa 4570 Euro. Hinzu kommen auch noch Auszeichnung von Bambi, Goldene Kamera und dem Deutschen Fernsehpreis. Besonders hohe Einnahmen erhofft sich das Auktionshaus von den Renshaws-Cups, die Becker für seinen Sieg in Wimbledon bekam.

Boris Becker pleite - Tennisstar verhinderte Auktion

Im Sommer 2018 hatte Becker versucht, die Zwangsversteigerung noch zu stoppen. Der mehrfache Wimbledonsieger sah durch die Auktion seine Würde verletzt.

2017 war Boris Becker von einem britischen Gericht für zahlungsunfähig erklärt worden. Um Gläubiger auszuzahlen, sollten deshalb Pokale und andere Auszeichnungen, aber auch Persönliches wie Uhren und sogar eine Socke des Ex-Tennisstars versteigert werden.

Becker ging dagegen mit einer einstweiligen Verfügung vor. Zunächst erfolgreich: Ende Juni 2018 wurde die Auktion in letzter Minute abgeblasen.

Danach entspannte sich ein Streit über eine etwaige Immunität Beckers durch eine diplomatische Tätigkeit für den Staat Zentralafrika, weshalb er angeblich nicht vom Insolvenzverfahren belangt werden könne. Schließlich verlängerte ein Gericht dann aber Ende 2018 den Insolvenzstatus auf unbestimmte Zeit. (sdo/dpa)

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