Feuer

Dach des ehemaligen VVG-Gebäudes in Velbert brannte

Nach gut einer halben Stunde hatte die Feuerwehr den Brand gelöscht. Einsatzkräfte untersuchten danach das Dach und Teile der Fassade auf Brandnester.

Foto: Carsten Klein

Nach gut einer halben Stunde hatte die Feuerwehr den Brand gelöscht. Einsatzkräfte untersuchten danach das Dach und Teile der Fassade auf Brandnester. Foto: Carsten Klein

Velbert-Mitte   Brand ist offenbar bei Dacharbeiten ausgebrochen. Das Gebäude stand leer, sollte bald vermietet werden. Laut Feuerwehr gab es keine Verletzten.

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Eine dicke schwarze Rauchsäule zeichnete sich am Montagmittag am blauen Sommerhimmel über Velbert ab. Bei Dacharbeiten am Gebäude der ehemaligen Vereinigten Velberter Gießerei Management GmbH (VVG) – hinter dem Obi-Baumarkt direkt am Panoramaradweg gelegen – war etwas schief gelaufen: Nach ersten Ermittlungen der Polizei sind Schweißarbeiten die Ursache für das Feuer auf dem erkerartigen Vorbau. Die Feuerwehr löste um 12.33 Uhr Sirenenalarm aus.

Zwei Leiterwagen im Einsatz

„Wir waren im Gebäude, gemeinsam mit dem Vermieter und neuen Mietern“, berichtete Raphael Famulla. Der Inhaber eines Velberter Elektrotechnik-Unternehmens war zu einer Besprechung gekommen, es ging um Details, kleinere Arbeiten, die für die neuen Mieter noch erledigt werden sollten. „Dann sahen wir durchs Fenster, dass uns Mitarbeiter von Obi aufgeregt zu winkten, wir sollten rauskommen“, so Famulla. Er habe dann nach oben geschaut und die Rauchwolke gesehen. Die Gruppe verließ sofort das Gebäude, passiert ist keinem etwas.

Die Feuerwehr war schnell vor Ort an der Bahnhofstraße, hatte die Flammen zügig im Griff. Von zwei Leiterwagen aus – auch das Fahrzeug aus Neviges war ausgerückt – bekämpften die Einsatzkräfte den Brand. Parallel dazu wurde zum Schutz des benachbarten Obi-Marktes ein B-Rohr eingesetzt, um ein Übergreifen des Feuers auf den Baumarkt zu verhindern.

Unter Atemschutz ins Gebäude

Unterdessen kontrollierten zwei Trupps unter Atemschutz das Innere des ehemaligen Verwaltungsgebäudes, um auch hier eine Ausbreitung so früh wie möglich zu erkennen und bekämpfen zu können. Der Brand wurde nach Angaben der Feuerwehr offenbar noch rechtzeitig entdeckt und gemeldet, so dass sich der Brandherd auf das Dach und die angrenzende Fassade beschränkte.

Gegen kurz nach 13 Uhr entspannte sich die Situation zusehends. Erste Schläuche wurden eingerollt und zwei Mann machten sich im Korb des Leiterwagens auf den Weg, um die Außenverkleidung am Dach zu prüfen und mögliche versteckte Glutnester aufzuspüren. Mit einer Axt zogen die Männer Plastikteile nach vorn, während unten die Einsatzkräfte mit Trinkwasser versorgt wurden.

Bahnhofstraße gesperrt

Während des Einsatzes musste die Polizei die Bahnhofstraße zwischen dem Kreisverkehr Bahnhof-/Güter-/Höferstraße und dem Abzweig Talstraße zeitweise sperren. Dadurch kam es teilweise zu Verkehrsbehinderungen. Die Schadenshöhe ist derzeit nicht bekannt.

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