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Aldi verkauft jetzt Wein von Günther Jauch – in rot und weiß

Wie finde ich im Supermarkt guten Wein?
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Berlin  Aldi hat jetzt Weine von TV-Moderator Günther Jauch im Sortiment. Erfahrungen in der Weinkreation kann der als Hobbywinzer vorweisen.

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Dass Aldi wie auch andere Discounter seit geraumer Zeit auch Weine namhafter Winzer und Weingüter verkauft, ist den meisten bekannt. Bei anspruchsvoller Trinkern ist diese Discounter-Offensive im Wein-Segment zwar umstritten. Doch eines ist sicher: Aldi verkauft inzwischen jede vierte Flasche Wein in Deutschland. Allein Aldi Süd verkaufte nach eigenen Angaben im Jahr 2016 mehr als 160 Millionen Flaschen Wein – und steigert seinen Absatz weiter.

Nun wartet die Discounter-Kette mit einem neuen Wein in ihrem Sortiment auf, der wohl auch etliche Käufer locken dürfte. Denn für den Tropfen, der ab diesem Montag zu haben ist, bürgt ein besonders prominenter Hobbywinzer: Günther Jauch.

Mehrere Jahre Expertise als Hobbywinzer

Er habe dem Wein aber nicht nur seinen Namen verliehen, sondern auch den Geschmack der als rote und weiße Variante verkauften Tropfen mitgeprägt, sagt der 61-Jährige der „Bild“-Zeitung in einem Interview.

Eine gewisse Expertise kann der vor allem aus der der

bekannte TV-Star vorweisen. Seit acht Jahren betreibt er mit seiner Ehefrau ein Weingut in Kanzem an der Saar und produziert dort den Riesling „Von Othegraven“. Das Gut Othegraven übernahm er aus der Familie seiner Großmutter.

Die Aldi-Weine des Hobby-Winzers sind allerdings deutlich günstiger zu haben. Während eine Flasche „Von Othegraven“ je nach Jahrgang bis zu 31 Euro kosten kann, schlägt der „Günther Jauch“ mit nur 5,99 Euro pro Flasche zu Buche.

Investitions- und Modernisierungsoffensive bei Aldi

Trauben vom Jauch-Weingut sind darin aber nicht verarbeitet. Riesling beinhaltet der Weißwein-Verschnitt bei Aldi trotzdem, der rote Cuvée soll vor allem durch Spätburgunder geprägt sein.

Auch ohne Jauch-Trauben: Er habe den Wein „geschmacklich bestimmt und mitentwickelt“, versichert Jauch gegenüber der „Bild“. Und er sagt: „Das ist ein Wein, der mir schmeckt.“ Ob die Kreation auch den Aldi-Käufern schmeckt, muss sich nun noch zeigen. Zu der Investitions- und Modernisierungsoffensive bei Aldi dürfte der Vorstoß aber allemal beitragen. (nsa)

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