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Supermarkt oder Discounter: Das ist der Unterschied

Supermärkte können ablaufende Lebensmittel einfacher verkaufen

Supermärkte können ablaufende Lebensmittel einfacher verkaufen

Ab dem 28. Mai tritt ein neues Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung in Kraft. Was das für Verbraucher in Supermärkten bedeutet, zeigt das Video.

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Berlin.  Dass es einen Unterschied zwischen Supermarkt und Discounter gibt, ist den meisten Menschen klar. Doch worin liegt der eigentlich?

Lidl und Aldi sind Discounter, Rewe und Edeka Supermärkte – diese Unterscheidung trifft man häufig ganz automatisch. Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen Supermärkten und Discountern?

Tatsächlich gibt es sogar mehrere Punkte, die die beiden Einzelhandels-Geschäfte voneinander abgrenzen. Die Bezeichnung Discounter kommt vom englischen Wort "discount", das übersetzt "Rabatt" bedeutet. In Discountern wie Aldi, Lidl oder Netto finden Verbraucherinnen und Verbraucher also Produkte zu etwas günstigeren Preisen. Möglich ist das, weil die Unternehmen sowohl bei der Präsentation der Waren als auch bei den Personalkosten sparen.

Discounter sparen bei Präsentation der Waren

In Discountern werden die Produkte daher häufig einfach auf Paletten oder in Kartons in die Regale gestellt und nicht von Mitarbeitenden eingeräumt. Außerdem setzen Aldi, Lidl und Co. vor allem auf Eigenmarken anstatt auf teurere Markenprodukte.

Auch das ermöglicht deutlich günstigere Preise – begrenzt allerdings auch die Produktvielfalt. Ein weiteres Merkmal von Discountern sind wöchentliche Aktionsprodukte, bei denen es sich häufig auch um Artikel wie Kleidung oder Technik handelt, die in Supermärkten eher selten zu finden sind.

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Supermärkte bieten große Auswahl an Markenprodukten

Supermärkte bieten ihren Kundinnen und Kunden hingegen eine deutlich größere Produktvielfalt und vor allem eine große Auswahl an Markenprodukten an. Zum Sortiment von Rewe oder Edeka gehören außerdem auch Artikel für Küche und Haushalt – etwa Schreibwaren oder Küchenutensilien, die es in Discountern höchstens als Angebot gibt.

Außerdem investieren Supermärkte deutlich mehr Geld in Personal, das die Waren einzeln in die Regale einräumt und sich um die Präsentation der Artikel kümmert.

(csr)

Dieser Artikel erschien zuerst bei morgenpost.de.

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