Todesfall

Agent Z aus „Men In Black“: Rip Torn ist gestorben

Rip Torn in New York. Der „MIB“-Schauspieler starb mit 88 Jahren.

Rip Torn in New York. Der „MIB“-Schauspieler starb mit 88 Jahren.

Foto: ERIC THAYER / Reuters

Berlin.  Rip Torn ist tot. Der Oscar-nominierte Schauspieler war vor allem als „Agent Z“ in „Men In Black“ berühmt geworden. Die Hintergründe.

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In „Men In Black“ spielte er Agent Z, einen der Gründer der geheimen Außerirdischen-Kontroll-Einheit. Nun ist der preisgekrönte Schauspieler Rip Torn im Alter von 88 Jahren gestorben. Will Smith, der in zwei der drei ersten Teile der Agenten-Filmreihe spielte, bekundete auf Instagram sein Beileid: „R.I.P. Rip“.

Mehrere US-Medien zitieren Torns Sprecher Rick Miramontez zu dessen Tod. Er sei zu Hause und in Gegenwart seiner Ehefrau sowie der gemeinsamen Tochter gestorben.

Rip Torn gestorben – „MIB“-Schauspieler wollte Landwirt werden.

Der Weg ins Schauspiel war zuerst kein geplanter. In seiner Heimat Texas absolvierte Torn vielmehr ein Landwirtschaftsstudium. Allerdings gelangte er immer wieder an kleine TV-Rollen. Es folgte eine professionelle Tanz- und Schauspielausbildung.

Rip Torn: Seine wichtigsten Rollen:

  • Die Darstellung des Henry Miller in Joseph Stricks „Wendekreis des Krebses“ („Tropic of Cancer“, 1970)
  • Die Hauptrolle als abgehalfterter Countrysänger Maury Dann in Daryl Dukes „Zahltag“ („Payday“, 1973)
  • Eine Oscar-Nominierung erhielt Torn für seine Nebenrolle in „Cross Creek“ (1983)
  • Einem neuen, großen Publikum wurde er schließlich als Agent Z in „Men in Black“ (1997) bekannt

Tragische Wende kostete ihn Rolle als „Agent Z“

Dass Torn im dritten Teil der ersten „MIB“-Trilogie nicht mehr mitspielt, hatte einen tragischen Hintergrund. Er war 2010 von der Polizei festgenommen worden, nachdem er betrunken und bewaffnet eine Bank hatte überfallen wollen. Vor Gericht gab sein Anwalt an, Torn sei alkoholabhängig.

Zuletzt spielte Torn im Kinofilm „Johnny Kidd“ (2013) und hatte eine Sprechrolle in der Zeichentrick-Serie „TripTank“ (2014 bis 2016).

Im Juni wurde bekannt, dass

Im Mai nahmen

Im April war

(ses)

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