Welpenhandel

Verantwortung zeigen

Der Handel mit Hunden im Internet ist ein lukratives Geschäft. Vor allem für Banden, die kräftig abkassieren – und denen Tierschutz egal ist.

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Welpen sind klein, warm und so süß, dass selbst abgeklärte Menschen schwach werden können. Gewissenlose Zeitgenossen haben die Liebe zum Hund zum knallharten Geschäftsmodell erhoben und kassieren ab. In Zuchtbatterien wird auf die Welt gebracht, was an Rassen gefragt ist und großen Absatz verspricht. Leidtragende sind zuvorderst die geschundenen Hündinnen und die körperlich wie seelisch belasteten Welpen – oft aber auch die Käufer, die schnell erkennen müssen, dass mit ihrem Hund einiges nicht stimmt.

Die Appelle, tunlichst beim seriösen Züchter zu kaufen, verhallen angesichts der Spottpreise, die die Hundemafia aufruft. Wird schon gut gehen mit meinem Welpen, ist ein schneller Reflex, wenn Hunderte Euros gespart werden können. Letztlich aber stützt man mit die illegalen Machenschaften. Verantwortung tragen auch Portale wie Ebay Kleinanzeigen. Wollen sie einen ernsthaften Beitrag leisten, um Tierleid zu lindern, müssen sie die verpflichtenden Angaben für ihre Inserenten deutlich verschärfen. Nur so können Interessenten erkennen, mit was für einem Anbieter sie es tatsächlich zu tun haben.

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