Innovation Call

Ruhrgebiet mit Anziehungskraft

Das Ruhrgebiet will nicht mehr im eigenen Saft schmoren und sucht bundesweit nach Ideen für die Mobilität der Zukunft.

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Mit ihrer Kritik, „das Ruhrgebiet verkauft sich zu schlecht“, hat NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach im Prinzip recht. Die Einschätzung, die die CDU-Politikerin dieser Tage äußerte, kennt aber auch Ausnahmen. Die hiesigen Wirtschaftsförderer haben längst erkannt, dass sie nicht im eigenen Saft schmoren dürfen und nur gemeinsam die ungeheuere Wirtschaftskraft nach außen verkörpern können.

Der Gemeinschaftsstand der Ruhrgebietsstädte auf der weltgrößten Immobilienmesse Expo Real hat im vergangenen Oktober so viele Besucher wie nie zuvor angelockt. Das Revier ist für Investoren interessant geworden. Das Werben in China trägt vor allem in Duisburg Früchte. Nun sucht die Region bundesweit Ideen, um hier Mobilitätskonzepte der Zukunft zu entwickeln.

Die Wirtschaftsförderer mussten die großen Konzerne, die den Innovation Call unterstützen, nicht lange bitten. Sie machen freiwillig mit. Und die Vielzahl der Bewerbungen im vorigen Jahr aus ganz Deutschland zeigt, dass das Ruhrgebiet durchaus sexy ist und Anziehungskraft hat, die ihm viele Skeptiker gar nicht zutrauen.

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