Ausbildung

Mindestlohn für Azubis: Ein wirksames Mittel

Bei angehenden Köchen ist die Abbrecherquote besonders hoch.

Bei angehenden Köchen ist die Abbrecherquote besonders hoch.

Foto: Jens Büttner

Noch immer verdienen deutsche Auszubildende in vielen Berufszweigen zu wenig, um über die Runden zu kommen. Das muss sich ändern.

Angehende Fleischer erhalten im ersten Lehrjahr in einigen Bundesländern gerade einmal rund 300 Euro pro Monat. Friseure müssen mit knapp 400 Euro auskommen – geht es nach Union und SPD, ist damit bald Schluss. Anfang 2020 soll es für Azubis eine Art Mindestlohn geben, das hat die Große Koalition vereinbart. Und das ist gut so.

Azubis sind keine billigen Arbeitskräfte

In Zeiten astronomischer Mietpreise muss die Vergütung für die Jugendlichen zumindest reichen, um über die Runden zu kommen. Das macht die Berufsausbildung generell attraktiver. Die Betriebe müssen ihren Ausbildungsberufen die Wertschätzung geben, die sie verdienen. Azubis sind kommende Fachkräfte, keine billigen Arbeitskräfte.

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