Parteitag

Grüne bitten ihre Wähler zur Kasse

Winfried Kretschmann betonte, dass er eine Vermögenssteuer nicht mittragen werde.

Foto: Daniel Kopatsch/dapd

Winfried Kretschmann betonte, dass er eine Vermögenssteuer nicht mittragen werde. Foto: Daniel Kopatsch/dapd

Einer der erfolgreichsten Grünen aller Zeiten, Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann, grätscht mit massiver Kritik an den Steuerplänen in den Parteitag. Der Realo-Praktiker im wirtschaftlich erfolgreichen Südwesten, auf Konfrontationskurs gegen den aus dem Großstadtmilieu gespeisten linksgrünen Mainstream. Da flackert er wieder auf, der längst überwunden geglaubte Zoff zwischen Realos und Fundis.

Die Grünen trauen sich was. Ausgerechnet die Partei der Besserverdienenden will ihren Wählern aus dem Mittelstand ans Geld. Die grünen Steuererhöher unter Federführung von Trittin gehen davon aus, dass ihre Wähler gern für mehr Bildung, Erhöhung von Hartz IV und den ökologischen Umbau der Gesellschaft geben. Einer der erfolgreichsten Grünen aller Zeiten, Ministerpräsident Kretschmann, grätscht mit massiver Kritik an den Steuerplänen in den Parteitag. Seine wirtschaftsfreundliche Partei habe im Ländle nur „mit Maß und Mitte“ die Wahlen gewonnen. Die Vermögenssteuer schade seinem Mittelstand, was er nicht mitmachen werde.

Kretschmann, der Realo-Praktiker im wirtschaftlich erfolgreichen Südwesten, auf Konfrontationskurs gegen den aus dem Großstadtmilieu gespeisten linksgrünen Mainstream. Da flackert er wieder auf, der längst überwunden geglaubte Zoff zwischen Realos und Fundis.

Auch interessant
Leserkommentare (18) Kommentar schreiben