Künstliches Fleisch

Einfach mal auf das Schnitzel verzichten

Fleisch aus dem Labor könnte Ernährungs- und Umweltprobleme lösen. Es würde aber auch reichen, einfach mal auf ein Schnitzel zu verzichten.

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Die Weltbevölkerung wächst rasant: Prognosen gehen davon aus, dass im Jahr 2050 rund zehn Milliarden Menschen auf der Erde leben werden. Aktuell sind es 7,5 Milliarden. Schon jetzt leiden große Teile des Globus unter Hunger. Es wird immer schwerer, Lebensmittel für alle und zu bezahlbaren Preisen zu produzieren. Die Landwirtschaft sucht ihr Heil in der Gentechnik. Fleischproduzenten setzen auf Insekten als Eiweiß-Lieferanten und nun auf Schnitzel aus dem Labor.

Alle Strategien haben eines gemein: Sie sind hoch umstritten. Nicht nur, weil es ethische Bedenken gibt, sondern vor allem auch, weil die gesundheitlichen Folgen für die Menschen gar nicht absehbar sind. Freilich ist es die Aufgabe von Wissenschaft und Wirtschaft, Wege aufzuzeigen, wie die wachsende Weltbevölkerung auch in Zukunft satt werden kann. Es gibt aber auch Grenzen. Massenhaft hergestelltes Fleisch aus Reagenzgläsern braucht die Welt zu allerletzt. Gerade in Deutschland, wo Filet und Braten zu Billigartikeln verkommen sind, würde es schon ausreichen, den Fleischkonsum einfach zu drosseln. Auch Verzicht kann ein Beitrag zum Schutz von Tieren und Umwelt sein.

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