Alltagshelden

Ein Danke an die „Corona-Helden“ reicht nicht

Andreas Tyrock.

Andreas Tyrock.

Foto: foto: Funke Foto services

Essen.  In der Hochzeit der Corona-Krise gab es Applaus für Beschäftigte aus sozialen Berufen. Beim Danke für ihre Arbeit sollte es aber nicht bleiben.

Uns allen wurde in der dramatischen Phase der Corona-Pandemie deutlich vor Augen geführt, was wir eigentlich schon vorher wussten: Es gibt Berufe, die für diese Gesellschaft von größter Bedeutung sind. Neudeutsch heißen sie „systemrelevant“, man könnte sie aber auch schlicht „lebenswichtig“ nennen.

Denn es sind die Menschen in diesen Berufen, die Leben retten. Die dafür sorgen, dass es weitergeht, auch wenn die Welt aus den Fugen zu geraten scheint.

Wir haben nachgefragt: Was ist aus den Versprechen der Politik geworden?

Noch vor Wochen wurden diese Menschen beklatscht, als sie zur Arbeit gingen. Politikerinnen und Politiker versprachen, sich um sie zu kümmern, ihre Arbeitsbedingungen und ihre Gehälter zu verbessern. Auch wir als WAZ haben uns damals bedankt – vor genau vier Monaten mit einer eigenen Titelseite.

Doch schon damals haben wir geschrieben: Ein Danke ist wichtig, es reicht allein aber nicht. Politik muss Wort halten! Was ist daraus geworden? Wie geht es den Beschäftigten im Gesundheitswesen oder in der Altenpflege? Was sagt die Kassiererin, die Reinigungskraft? Wir haben nachgefragt. Wir starten mit den Antworten einer Krankenschwester.

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