Antisemitischer Übergriff

Doppelt alarmierend

Die antisemitische Attacke von Bonn und der offenkundig verunglückte Polizeieinsatz sind gleich in doppelter Hinsicht alarmierend.

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Dass ein Kippa tragender Wissenschaftler aus den USA vor einer NRW-Universität von einem jungen Mann mit arabischen Wurzeln angegriffen wird, reiht sich leider ein in die Folge schlimmer Übergriffe auf Menschen, die sich auf unseren Straßen als Juden zu erkennen geben. Solche Vorfälle dürfen nicht länger bagatellisiert oder als Spielart kultureller Unterschiede in mancher Migranten-Sozialisation hingenommen werden.

Zugleich tut Innenminister Reul gut daran, die peinliche Verwechslung von Täter und Opfer durch die Bonner Polizei gründlich untersuchen zu lassen. Die neue robuste Gangart in NRW darf nicht dazu führen, dass bereits fixierten Personen ins Gesicht geschlagen wird. Egal welchen Glaubens oder welcher Herkunft sie sind.

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