NRW-SPD

Die verzweifelte Suche nach den Erfolgsrezepten

Um in ihrem Kernland nach der bitteren Landtagswahl-Schlappe wieder Oberwasser zu bekommen, muss die NRW-SPD um die Rathäuser kämpfen.

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SPD und Umfragetief – das scheint sich mehr und mehr als festes Wortpaar zu etablieren. Sieht man von dem bis heute rätselhaften Martin-Schulz-Hype Anfang 2017 ab, befindet sich Deutschlands älteste Partei im bundesweiten Meinungsbild seit 2013 im freien Fall.

Will die SPD die Existenzkrise abwenden, kommt es jetzt besonders auf NRW an. Um im SPD-Kernland nach der bitteren Landtagswahl-Schlappe wieder Oberwasser zu bekommen, reicht freilich die Gründung einer „Parteischule“ oder der vorerst rein theoretische Positionswechsel in der Hartz-IV-Frage nicht aus. Nein, an Rhein und Ruhr muss die SPD wieder unter Beweis stellen, dass sie konkrete Politik für die Menschen machen kann – besonders dort, wo ihre Chancen traditionell gut sind: in den großen Städten. Für die Kommunalwahl 2020 heißt das: Die SPD muss sichere Bastionen wie Duisburg, Bochum oder Herne stärken und dabei Dortmund und Düsseldorf unbedingt halten. Im von der parteilosen OB Henriette Reker regierten Köln gibt es zudem Chancen auf eine Rückeroberung des Rathauses. Parteiinterne Kommunal-Scharmützel wie aktuell in Mülheim sind für die Wählergunst dagegen reinstes Gift.

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