SPD auf Linkskurs

Die SPD wird mutiger

Die Partei muss etwas Neues anbieten, wenn sie aus dem Umfragetief kommen will. Hoffentlich geht dieser Mut nicht gleich wieder verloren.

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Was ist denn auf einmal mit der SPD los? Landtags-Fraktionschef Thomas Kutschaty will Hartz IV abschaffen oder zumindest ganz neu denken; der neue SPD-Landesparteichef Sebastian Hartmann redet über die „bedingungslose“ Unterstützung der Bürger durch den Staat, über die 28-Stunden-Woche und viel mehr Mindestlohn. Mitten im Umfragetief scheint die siechende Partei zu erkennen, dass sie etwas Neues anbieten muss, um wieder ins Gespräch zu kommen.

Was sollte sie auch sonst tun? Anbiedern an AfD-Wähler (wie die CSU und Teile der Linkspartei)? Geht gar nicht! Weiter in der breiten Mitte als Anhängsel der CDU mitschwimmen? Hat sich erkennbar nicht bewährt. Nein, die SPD muss schon erklären, dass sich etwas ändert, wenn sie gewählt wird. Und wieder auf Augenhöhe kommen mit all jenen, die hart arbeiten und am Ende doch nur mit einer schmalen Rente rechnen können.

Hoffentlich geht der neue Mut zur klaren Ansage nicht gleich wieder verloren. Zuletzt hatte die SPD den Kompromiss ja immer gleich mitgedacht. Die politische Konkurrenz ist so artig nicht.

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