Smartphones für Beamte

Die Polizei im Neuland

Die Kriminellen im Land sind längst mit jeder Menge Hightech ausgestattet. Doch erst jetzt erhalten die Polizisten in NRW Dienst-Smartphones.

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In Hessen verschafft sich ein 20-jähriger Schüler aus seinem Kinderzimmer heraus Zugang zu Daten von über 1000 Persönlichkeiten – und in NRW müssen Polizisten auf Streife vorsintflutartig Kuli und Zettel zücken, um am Unfallort Aussagen aufzunehmen: verkehrte Welt!

Jeder Kleinkriminelle nutzt ein Smartphone. Da muss es eine Selbstverständlichkeit sein, dass Polizisten im Dienst dieses Landes technisch zumindest gleichziehen. Aber nein: Über ein Jahrzehnt nach dem revolutionären Einzug des iPhones in unser aller Alltag fehlen in den Streifenwagen immer noch smarte Telefone. Das ist nicht nur absurd. Es ist auch unverständlich. Smartphones spielen nicht umsonst so eine zentrale Rolle in unserer Gesellschaft. Sie erleichtern vieles – und würden Polizisten ermöglichen, mobil und so schneller zu arbeiten.

Minister Reul schafft jetzt Abhilfe und sichere Dienstgeräte an. Das ist überfällig. Und im Sinne des Bürgers, der sich die Streife auf der Straße und nicht auf der Wache hinterm Computer wünscht.

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