Mobilität

Die nächste Revolution

Die Mobilität von morgen ist nicht weniger als eine industrielle Revolution. Doch Deutschland hält noch immer am alten Diesel fest. Ein Fehler.

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Per Smartphone bestellen wir das Elektroauto. Während der Fahrt zur Arbeit lesen wir Zeitung und checken unsere Mails, denn der Wagen rollt autonom. Einen Parkplatz am Büro brauchen wir nicht. Das Auto fährt gleich zum nächsten Einsatz. Hohe Anschaffungs- und Inspektionskosten quälen uns nicht länger. Denn wir teilen uns den Pkw mit anderen Nutzern. Kürzere Strecken legen wir bequem per Rad, Bus und Bahn zurück, weil alle Verkehrsträger miteinander vernetzt sind.

Was heute noch klingt wie Science Fiction, könnte schon morgen Wirklichkeit werden. Zumindest in Teilen. In einer großen Serie hat die WAZ seit September beschrieben, wie die „Mobilität von morgen“ aussehen könnte. Man muss nicht in die Glaskugel schauen, um zu erahnen, dass der Verbrennungsmotor ein Auslaufmodell ist. Batterien, Brennstoffzellen, Gas und Hybride werden unsere Fahrzeuge antreiben.

Es ist ein Jammer, dass ausgerechnet die Auto-Nation Deutschland die Zukunftstrends bislang so gut wie verschlafen hat. Chinesen und Skandinavier fahren uns elektrisch davon, während Hersteller und Politik hierzulande am alten Diesel festhalten. Die Mobilität von morgen ist nicht weniger als eine industrielle Revolution. Es wird höchste Zeit, dass wir uns ihr stellen.

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