Die CDU will sich nach der Wahlniederlage neuaufstellen. Die möglichen Kandidaten für die Laschet-Nachfolge stehen aber nicht für einen Neuanfang.

Die CDU will sich nach ihrer desaströsen Wahlniederlage neu sortieren und begibt sich dabei auf einen so neuen wie riskanten Weg: Eine Mitgliederbefragung soll über den Nachfolger des glücklosen Armin Laschet entscheiden, auf einem Parteitag Ende Januar soll dieser dann abgenickt werden.

Es wird, Stand heute, ein Mann sein, weil bislang schlicht und ergreifend keine Frau Ambitionen für den CDU-Vorsitz hat erkennen lassen. Für eine Partei, die für sich den Anspruch erhebt, weiterhin Volkspartei sein zu wollen, ist es im Jahr 2021 allerdings kein gutes Zeichen, wenn bislang nur die Namen von Männern gespielt werden; zumal vieles dafür spricht, dass es auf ein Duell zwischen zwei Männern aus der Vergangenheit hinausläuft.