Gesundheit

Gesund im Schlaf

Schlafmangel kann ernste Folgen für die Gesundheit haben.

Schlafmangel kann ernste Folgen für die Gesundheit haben.

Foto: Milan Markovic

Xanten.   Wer nachts durchschläft, stärkt das Immunsystem und fördert seinen Stoffwechsel. MC-Reporterin Franziska Boßmann aus Xanten erklärt, warum Schlaf so wichtig ist.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Wer unter Schlafmangel leidet, weiß wie es ist, sich am nächsten Tag schlapp und lustlos zu fühlen. Dabei ist das Schlafbedürfnis von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Die meisten Menschen benötigen zwischen sechs und acht Stunden Schlaf.

Ausreichend Schlaf ist lebenswichtig: Die Erlebnisse des Tages werden verarbeitet, Körper und Geist regenerieren sich. Im Schlaf wachsen außerdem neue Nervenverbindungen, das Immunsystem wird gestärkt und beschädigtes Gewebe repariert. Genug Schlaf hat auch positive Auswirkungen auf den Stoffwechsel: Das Risiko übergewichtig zu werden oder an Diabetes zu erkranken verringert sich.

Um herauszufinden, ob man genug schläft, kann man das eigene Befinden prüfen: wer sich tagsüber – mit Ausnahme eines kleinen Mittagtiefs – fit und erholt fühlt, hat genug geschlafen.

Mit dem Alter nimmt das Schlafbedürfnis kontinuierlich ab. Kleinkinder schlafen rund 16 Stunden pro Tag, während Schulkinder zehn Stunden schlafen. Für Jugendliche sind neun Stunden nötig und Erwachsene brauchen nur ca. sieben Stunden Schlaf. Das Schlafbedürfnis hängt auch von der Qualität des Schlafes ab. Wer ruhig durchschläft, braucht weniger Schlaf. Unruhige Schläfer oder Menschen mit Schlafstörungen brauchen mehr Schlaf.

Schaut man bis kurz vor dem Schlafen gehen auf elektronische Geräte wie Fernseher oder Computer, so dauert die Einschlafphase häufig länger als normalerweise. Die Lichtfrequenz solcher elektronischer Geräte ist ähnlich wie das Tageslicht, so wird der Körper wieder in einen Wachzustand versetzt.

Franziska Boßmann, Klasse 8b, Marienschule Xanten

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben