Schule

Mehr Stress und wofür?

Wer das Turbo-Abitur macht, muss sich in kurzer Zeit intensiv auf Tests und Klassenarbeiten vorbereiten, hat meistens weniger Zeit für Familie, Freunde und Hobbys, ist oft gestresst.

Wer das Turbo-Abitur macht, muss sich in kurzer Zeit intensiv auf Tests und Klassenarbeiten vorbereiten, hat meistens weniger Zeit für Familie, Freunde und Hobbys, ist oft gestresst.

Foto: WAZ FotoPool

Olpe  Mit dem Turbo-Abitur hat sich viel für Schüler, Lehrer und Eltern verändert. „Aber ist es wirklich besser als vorher?“ fragt Elisabeth Harnischmacher.

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Olpe. Meiner Meinung nach ist das Abitur nach zwölf Jahren nicht sehr sinnvoll. Ich finde, dass es einfach nur mehr Stress für Schüler bedeutet. Man hat viel weniger Zeit für Freunde, Sport und insgesamt ist die Freizeit sehr verkürzt. Auch habe ich das Gefühl, dass ich weniger Zeit für meine Familie habe, was schade ist. Negativ ist ebenfalls, dass auch die Lernzeit für Tests und Arbeiten weniger geworden ist und man als Schüler deshalb innerhalb kürzerer Zeit mehr lernen muss.

Sprachen sind wichtig

Das Turbo-Abi bedeutet sicherlich nicht für alle Fächer wie zum Beispiel Mathe oder Physik weniger Zeit, wohl aber für Sprachen. Da fällt einiges weg: Es ist einfach sehr schwierig, eine Austauschzeit während des Schuljahres einzubauen, Filme zu schauen oder Bücher in einer anderen Sprache zu lesen, kann auch sehr schwierig werden. Dabei würde man mit solchen Aktivitäten eine Sprache besser lernen. Außerdem sagt man ja immer, dass Sprachen sehr wichtig für das ganze Leben sind und deshalb auch verinnerlicht werden sollten. Mit G9 würden die Schüler also mehr Sprachkenntnisse erlangen als mit G8 und sie auch länger behalten.

Meine beiden Schwestern sind der gleichen Meinung wie ich und finden außerdem noch, dass man den Unterrichtsstoff an die kürzere Schulzeit anpassen muss.

Meine Eltern haben den Vergleich zwischen meinen Schwestern, die beide noch G9-er-Abi gemacht haben und mir. Sie meinen, dass das Turbo-Abi für die Schüler wesentlich anstrengender sei.

MC-Reporterin Elisabeth Harnischmacher, Klasse: 8c, St.-Franziskus-Gymnasium, Olpe

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