Flüchtlinge

Kleiderkammern durch Spenden gut gefüllt

Die Kleiderkammer sind restlos überfüllt.

Die Kleiderkammer sind restlos überfüllt.

Foto: MediaCampus

Lennestadt.   Pauline Hesse, Victoria Jütte, Paula Simon und Antonia Wulff werfen einen Blick in eine Kleiderkammer.

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In diesem Jahr feierte die Kleiderkammer ihr 40-jähriges Bestehen. Seit dem Jahre 1975 ist sie nicht mehr aus dem Programm der Caritas wegzudenken. Über die abwechslungsreiche Arbeit der Helfer und Helferinnen gibt es viel zu berichten.

„Die Spendenwelle ebbt nicht ab“, sagt Edeltraut Hufnagel, die Ansprechpartnerin der Kleiderkammer Meggen. „Da war unser Dachboden schon so voll, dass fast die Statik ins Wackeln kam.“ 1000 Kleidersäcke haben die Helferinnen und Helfer weitergegeben. „Im Schnitt kamen früher immer 40 bis 50 Leute, das war schon viel. In den letzten Wochen ist die Zahl der Menschen angestiegen.“

Wenn man die Lage realistisch betrachtet, müsste man die doppelte Fläche zu Verfügung haben, doch das Haus ist ausgelastet. Aus diesem Grund werden auch erst seit Ende November wieder Bekleidung und Schuhe angenommen, obwohl der Bedarf steigt. Einer der Faktoren für den Anstieg sei auch die Flüchtlingswelle, erzählt Hufnagel. Die Flüchtlinge benötigen besonders viel Kleidung.

Freiwiliige Helfer unterstützen die Arbeit

Jeden Donnerstag von 14 bis 16 Uhr besuchen hilfsbedürftige Menschen die Kleiderkammer. Das Team von 8 bis 15 freiwilligen Helfern bereitet die teils gespendete und teils dazu erworbene Kleidung auf, kontrolliert und sortiert sie. Anschließend werden sie nach Größe und Geschlecht in die verschiedenen Räume verteilt, sodass sich die Menschen ihre Kleidungstücke aussuchen können.

So leistet auch das Team der Caritas Woche für Woche einen Beitrag zur Hilfe für Flüchtlinge und hilfsbedürftige Menschen.

Pauline Hesse, Victoria Jütte, Paula Simon, Antonia Wulff, Klasse 8d, Gymnasium Lennestadt

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