Auslandsaufenthalt

Mit Erasmus+ nach Malta

Henrik Hellhammer nahm mit mehreren Jugendlichen am Erasmus+-Programm teil.

Foto: Henrik Hellhammer

Henrik Hellhammer nahm mit mehreren Jugendlichen am Erasmus+-Programm teil. Foto: Henrik Hellhammer

Gelsenkirchen.   Zwei Wochen lang konnten wir über das Programm Erasmus+ nach Malta. Das bot uns nicht nur die Chance, unsere Sprachkenntnisse zu verbessern.

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Zwei Wochen lang konnten wir über das Programm Erasmus+ nach Malta. Das bot uns die Chance, unsere Englisch-Skills und den Wortschatz zu verbessern. Durch Praktika in Firmen wie Playmobil Malta und Lufthansa Technik sowie den zusätzlichen Unterricht in der Schule konnte ich meine Kenntnisse vertiefen und habe noch Neues erlernen.

Einen Teil des Praktikums konnten wir bei Playmobil absolvieren. Die Firma ist riesig und eine der produktivsten auf der kleinen Insel. Mit etwa drei Millionen Figuren pro Woche ist die Fabrik überlebensnotwendig für Playmobil. Wir erhielten eine Tour durch die Fabrik und konnten beobachten, wie die Figuren produziert werden. Zusätzlich konnten wir feststellen, dass Playmobil Malta expandiert. Es wird ein weiteres großtes Gebäude errichtet, um die Produktion abermals zu steigern. Außerdem wurde uns gezeigt, wie die einzelnen Maschinen programmiert sind und wie sie funktionieren. Ein Programm mit mehr als 2.200 Zeilen Länge, wofür die Programmierer etwa 15 Tage gebraucht hat, steuert die Maschine ganz automatisch. Zur Übung im Bereich IT haben wir Basics programmiert, wie zum Beispiel einen Taschenrechner oder ein Spiel wie „Kopf oder Zahl“.

Praktikum bei Lufthansa Technik Malta

Den zweiten Praktikumsteil haben wir bei Lufthansa Technik Malta durchgeführt. Zuerst wurden wir dem IT-Team vorgestellt. Zu unserer Überraschung besteht dieses nur aus sechs Mitarbeitern. Bei einem so großen Unternehmen denkt man doch, dass im IT-Bereich viele Leute beschäftigt sind. Das kleine Team macht aber laut Geschäftsführer einen so guten Job, dass alles glatt läuft und nicht mehr Mitarbeiter benötigt werden.

Bei Lufthansa Technik arbeiten sie mit einem eigens entwickelten Programm. Im Grunde ist es wie ein riesiges Postfach, in das alle Mitarbeiter, Maschinen und Werkzeuge eingetragen sind. Falls es etwa Probleme mit einem Drucker gibt, kann einer der Mitarbeiter eine Mail an die IT schicken und das Problem so melden.

Wir haben nicht nur den Ablauf in der IT-Abteilung kennengelernt, wir haben auch die Flugzeuge besichtigt. Wir waren beim Flugzeugcheck dabei und konnten sehen, wie viel Technik in so einem Flugzeug verbaut ist. Mehrere Hundert Meter Kabel sind pro Flieger verlegt. In das Cockpit durfte ich auch. Auf den ersten Blick sah alles ungeordnet aus, ich habe aber gelernt, dass alles genau angeordnet und logisch durchdacht ist.

Schule und Sprachkurs

Unser Vokabular haben wir zusätzlich in der Schule erweitert. Durch Spiele wie „Tabu“ lernten wir im Sprachkurs freies Sprechen und das Umschreiben von Begriffen, wenn man ein Wort nicht kennt. „Lernen mit Spaß“ nannten wir das. Durch diese Spiele redet man automatisch viel offener und flüssiger. Zudem vertieft man sein Wissen.

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